Ausfluege in das Umland von Lamphun

Das Umland der Provinz Lamphun

Höhlenplan zur Erawan Höhle

Höhlenplan zur Erawan Höhle

Um es gleich vorweg zu nehmen, die von der TAT angekündigten Sehenswürdigkeiten aus dem näheren Umland sind eher eine Notlösung, wenn man unbedingt etwas Zeit totschlagen möchte. Denn viele der ausgeschriebenen Attraktionen sind nicht mehr vorhanden, oder sind verlassen, oder nur zu bestimmten Zeiten zu besichtigen. Wir konnten das an manchen Orten nicht so genau in Erfahrung bringen.

Die Lamphun Touristen Map zählt unter anderem ein traditionelles Karen Dorf auf. Dieses Dorf mit dem Namen „Hai La Village“, wird von der TAT als Dorf mit der traditionellen Lebensweise der Karen Bergvölker angepriesen. Nachdem wir die 78 km gefahren waren, mussten wir aber feststellen, das die Karen ihre traditionelle Lebensweise schon vor Jahren aufgegeben hatten, weil diese Art zu leben, kein Geld in die Taschen der Karen Familien spülte. Die Unterstützung der thailändischen Tourismusindustrie blieb aus, und so betreiben die Hai Lai Dorfbewohner heute einen erfolgreichen landwirtschaftlichen Anbau. Die Dorfbewohner sind nun mit ihrem Einkommen zufrieden und feiern nur einmal im Jahr das Karen Neujahr als traditionellen Fest. Dieses Fest findet gegen Ende des Monats Juli statt.

Ebenso der „Nang Ngerk Cotton Handicraft Textile“ Markt an der Route 106 ist nicht wirklich interessant zu besuchen. Der Markt ist eine Ansammlung von neu eröffneten Geschäften welche versuchen ihre Waren, an die meist von Reiseunternehmen und Taxifahrern vorbeigebrachten Besucher zu verkaufen. Nun das sieht man fast überall in Thailand. Es wäre dennoch eine ganz interessante Gelegenheit gewesen, wenn man gesehen hätte wie diese Waren in den Handwerksbetrieben erstellt werden. Doch leider wurde es versäumt die kleineren Herstellerbetriebe in den Markt zu integrieren.

Eingang zur Erawan Höhle

Eingang zur Erawan Höhle

Die von der TAT beworbene „Erawan Höhle“ ist wirklich ein landschaftlicher Leckerbissen für den Motorradfahrer. Um die Höhle zu erreichen muss man etwa 18 km in die Berge fahren. Die Strasse verläuft entlang unendlich erscheinender Lamjai (Longon) Gärten und wird immer enger, wobei sie langsam ansteigt. Gegen Ende der Strecke fährt man durch den thailändischen Regenwald, und man muss sich immer wieder hinter dem Lenker verstecken um nicht von den weit überhängenden Ästen, der dicht am Weg stehenden Bäume getroffen zu werden. Als wir die Höhle erreichten wurden wir von drei freundlichen Hunden begrüßt. Das war es dann auch schon. Denn die Gebäude waren verlassen, und keine Menschenseele war anzutreffen. Wir beschlossen dennoch zumindest den Eingang der Höhle aufzusuchen, denn vielleicht treffen wir dort einen Führer welcher uns den Weg durch die Höhle zeigt. Wir trafen ihn nicht, doch dafür entdeckten wir ein Schild welches uns die Grösse der Höhle zeigen konnte, und wir fanden es doch irgendwie schade das wir die Erawan Höhle nicht erforschen konnten.

Eine Nachfrage bei der TAT (Tourism Authority of Thailand) wurde mit dem üblichen Schweigen beantwortet. Schade.

Die Phra Phuttha Bat Takpha Tempelanlage

Als den wohl einzigen Höhepunkt unserer Umland Erkundungstour ist wohl der Tempel „Phra Phuttha Bat Takpha“ zu bezeichnen. Einer Legende nach besuchte Buddha diesen Ort und trocknete seine Robe auf einem Felsen, auf welchen sich darauf hin ein Abdruck der Robe bildete. Ausserdem hinterließ er zwei Fussabdrücke auf dem „Lan Pha Lat“ Hügel, auf dem dieser Tempel erbaut wurde.

Nun die Legende beeindruckte uns weniger als der riesige Tempel welcher daraufhin auf dem Hügel erbaut wurde. Die Anlage gleicht eher einer Dorfanlage mit all den unterschiedlichen Gebäuden. Man kann auch sehr einfach erkennen das dieser Tempel mit viel Mühe und Hingabe zum Detail erbaut wurde. Nach wie vor wird sehr viel Wert auf das Erscheinungsbild der Anlage gelegt.

Überrascht waren wir von den vielen Hütten an der Rückseite des Tempels, welche von Mönchen bewohnt werden. Der Tempel dient auch als Schulungszentrum für Mönche. Doch nicht nur Mönche und Novizen sind in dem Tempel anzutreffen. Wir konnten ausserdem beobachten das eine Vielzahl von Nonnen aller Altersgruppen den Tempel aufsuchten. Am Fusse des Tempels, befindet sich ein Meditationszentrum, welches gerne von den gläubigen Frauen der Provinz Lamphun aufgesucht wird. Die älteren Mönche und Lehrer des Phra Phuttha Bat Takpha Tempel unterrichten die Besucher in den Lebensweisen des Buddhismus.

In der Provinz Lamphun gibt es jedoch noch wesentlich mehr zu sehen, doch dafür hat unsere Zeit nicht gereicht. Mit Sicherheit werden wir aber den ein oder anderen Bericht nachliefern.

Leider müssen wir unseren Bericht über Lamphun ein paar Tage aussetzen, da aktuell das chinesische Herbstfest ansteht. Ein entsprechender Bericht zum chinesischen Herbstfest erscheint am Montag.
Mit unserem Reisebericht über Lamphun geht es nächste Woche weiter.
Im dritten und letzten Teil des Berichtes zu Lamphun beschreiben wir unsere Eindrücke von Lamphun am Abend.

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Über JoJo

Thailand, das Land der Freien - und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.
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