Bomben in Bangkok

Kurznachrichten und Pressestimmen

Die thailändische Regierung sieht keinen geplanten Terrorakt bei den Explosionen der Bomben in Bangkok. Das Material welches zur Herstellung der Bomben benutzt wurde, sei zu schwach gewesen um größere Einrichtungen zu zerstören. Israel und der Iran schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Lesen Sie die Aussagen der Politiker und Sicherheitsbeamten.

Mehr Informationen und Reaktionen zu den Explosionen in Bangkok

Nachdem in Kuala Lumpur ein weiterer Bombenbauer festgenommen wurde, wird nun noch nach einer Frau gefahndet, welche zusammen mit den drei Männern gesehen wurde. Der auf dem Bangkoker Flughafen festgenommene Mohammad Hazael bestreitet jede Beteiligung an den Geschehnissen. Ebenso die iranische Regierung, welche die Staatsbürgerschaft der drei Männer bestätigt hatte, aber darauf verwies, dass die Männer Touristen wären, welche das schöne Land (Thailand) kennen lernen wollten.

Der Iran schob die Anschuldigungen, welche Israel erhob von sich. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Ramin Mehmanparasat bezichtigte hingegen Israel, es wolle die historischen Verbindungen zwischen Thailand und dem Iran stören. Er fügte weiter an, dass die Anschläge eindeutig auf das Konto des israelischen Geheimdienstes Mossad gingen.
Ramin Mehmanparasat schob jegliche Beteiligung des Iran an den Vorfällen von sich.

Indien sucht die Zusammenarbeit

Die Delhi Polizei untersucht die Zusammenhänge der Bombenexplosionen.  Eine Autobombe, angebracht mit einem Magneten, hatte vergangenen Montag das Fahrzeug des israelischen Botschafters explodieren lassen. Dabei sind vier Menschen verletzt worden, darunter auch die Frau eines Diplomaten.
Die indische Polizei hat bereits weitere Proben aus Georgien angefordert, wo eine Bombe entschärft wurde. Mit der Polizei in Bangkok wurde bereits Kontakt aufgenommen, damit auch Proben dieser Sprengsätze verglichen werden können. Auf Grund der Bauweise vermuten die Behörden einen Zusammenhang der Ereignisse.


Stimmen und Aussagen der thailändischen Behörden

Der Generalsekretär des National Security Counsil (NSC), Herr Wichean Photephosree sagte am Mittwoch, dass er vermute dass die Bomben für ähnliche Anschläge wie in Georgien und Indien gedacht waren. Für größere Objekte wäre das Material aus welchem die Bomben hergestellt wurden zu schwach gewesen.
Einen Zusammenhang des am 12. Januar verhafteten Libanesen Atris Hussein und dessen Verbindungen zur Hisbollah konnten die Sicherheitsexperten nicht feststellen.

Der stellvertretende thailändische Ministerpräsident Chalerm Yubamrung schloss sich dieser Aussage weitgehendst an. Bei dem Vorfall in Bangkok handeltet es sich nicht um einen Terroranschlag, es war vielmehr ein einfacher Akt um ein unbedeutendes Symbol zu setzen. Die Bomben waren nicht mit Zeitzünder versehen und auch nicht für Großflächige Zerstörungen ausgelegt.
Chalerm verneinte auch das Versagen des thailändischen Geheimdienstes, da die Bomben nicht nach Thailand geschmuggelt wurden, sondern in Thailand gebaut wurden. Er sagte außerdem, dass die thailändischen Beamten in allen Bereichen die Situation unter Kontrolle haben und es gibt nichts, worüber man besorgt seien müsste.

Ittipan Khaolamai, der Leiter des Ayutthaya Tourismus Verbandes, hat die thailändischen Behörden aufgefordert, die Bombenexplosion in Bangkok schnellstens zu klären und dabei gegenüber den ausländischen Medien offen zu sein. Die Reisewarnungen der USA und einigen europäischen Ländern könnten den Tourismus erneut negativ beeinflussen.

Die thailändische Polizei zeigt Präsenz, es werden vermehrt Kontrollen ausländischer Reisenden auf Bahnhöfen, Flughäfen und Busstationen durchgeführt.

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Quellen:

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Über JoJo

Thailand, das Land der Freien - und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.
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