Schauspiel in Chiang Mai

Ein Theater Wettbewerb in Chiang Mai

Bunt schillernde Kostüme verbreiteten einen Anschein von Glimmer und Glanz

Bunt schillernde Kostüme verbreiteten einen Anschein von Glimmer und Glanz

Die Schulen aller nördlichen Provinzen Thailands haben sich zu einem Wettbewerb getroffen. Dabei sollten die Schulen ein Theaterstück in englischer Sprache aufführen. Der Gewinner durfte nach Bangkok reisen und am Finale teilnehmen.

Siebzehn Schulen aus 6 Provinzen Nordthailands waren vertreten und bewiesen, das das klassische Schauspiel immer noch Freude bei den thailändischen Schülern verbreitet. In farbenprächtigen Kostümen wurden die unterschiedlichsten Stücke aufgeführt. Darunter waren Klassiker wie „Schneewittchen“, „The Beauty and the Beast“ und „Dornröschen“. Walt Disney lässt grüssen.

Dennoch wurde es nie langweilig, denn klassische Märchen aus China und Japan hielten die Spannung und auch die Aufmerksamkeit bei den Besuchern hoch.
Auch „Romeo und Julia gaben sich die Ehre.
Und so wurde es ein bunter und abwechslungreicher Tag im Phu Come Hotel in Chiang Mai.

Liebevoll zusammengestellte Kostüme beherrschten die Bühne

Liebevoll zusammengestellte Kostüme beherrschten die Bühne

Einige wenige Gruppen konnten selbst mit der in Thailand nur schwer zu verstehenden Satire punkten.
Die Sieger kamen dann schliesslich aus Phetchabun. Mit der Bühnenaufführung des Dramas „Of Mice and Men“, einem Roman des US-amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck, schafften es die 7 jungen Damen das Publikum und die Punktrichter zu Tränen zu rühren. Auch das Puplikum und die Mitstreiter um die Fahrkarten nach Bangkok waren dieser Meinung. Die Gruppe aus Phetchabun ist schon deshalb ein würdiger Sieger und Vertreter der nördlichen Provinzen.

Die Bewertungsrichtlinien waren allerdings sehr hart und die Punktrichter hielten sich streng an die Vorgaben des Wettbewerbs. Alle Aufführungen mussten in englischer Sprache erfolgen, die Bühnenvorstellung durfte 15 Minuten nicht überschreiten. Die Kulissen mussten innerhalb von 10 Minuten aufgebaut und nach 5 Minuten wieder abgebaut sein.
Bewertet wurde die schauspielerische Leistung ebenso wie das gesamte Bühnenbild. Natürlich musste die Geschichte der Aufführung innerhalb der vorgegebenen 15 Minuten abgehandelt werden. Man stelle sich einmal vor die Problematik eines Stückes wie Romeo und Julia in 15 Minuten darzustellen. Kein einfaches Unterfangen.

Keine einfache Aufgabe für die Schüler und so wurde ein besonderes Augenmerk sehr oft und sehr auffällig auf die Garderobe gelegt. Das machte dieses, den ganzen Tag andauernde Schauspiel, sehr abwechslungsreich für die nur wenigen Zuschauer.

Den Gewinnern sah man ihre grossartige Vorbereitung an - das Plakat zu dieser Aufführung

Den Gewinnern sah man ihre grossartige Vorbereitung an - das Plakat zu dieser Aufführung

Der Gewinner erhielt neben der Siegprämie in Höhe von 5.000.- Baht (etwa 120.- Euro) eine Aufforderung am Finale in Bangkok teilzunehmen. Dafür gab es weitere 10.000.- Baht als Kostenerstattung.

Dabei hatten manche Schulen bisher schon wesentlich mehr Geld in dieses Theaterprojekt investiert. Doch wie heisst es so schön - "Das Theater ist eben eine Brotlose Kunst."

Am Ende gab es dennoch nur strahlende Gesichter, denn alle Theatergruppen waren mit vollem Engagement dabei und hatten mit Sicherheit ein Erlebnis wovon sie noch ihren Enkeln erzählen werden.

Die Geschichte beginnt dann wahrscheinlich mit ...
Es war einmal vor langer, langer Zeit...“

Die Bilder und die ausgewählte Musik in dieser Slideshow sprechen für sich, daher habe ich dieses Mal auf weitere Kommentare verzichtet.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Teilen Sie diesen Artikel mit Ihren Freunden!



Sollte Ihnen unser Angebot gefallen, erzählen Sie Ihren Freunden von uns, empfehlen Sie mojo4you weiter oder fordern Sie einfach unseren Newsletter an, damit Sie ganz unverbindlich unsere aktuellsten Berichte in Ihrer Mailbox lesen können.

newsletter abonnieren   mojo 4 you - Newsletter hier klicken

Über JoJo

Thailand, das Land der Freien - und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.
Dieser Beitrag wurde unter Kultur abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.