Dunst und Smog in Chiang Mai – Thailand – der Rose des Nordens

Schlechtes Wetter oder schmutzige Luft?

Blickt man dieser Tage gegen den Himmel im Norden Thailands, genauer gesagt in Chiang Mai, erscheint dieser in einer Farbvariation zwischen grau und weiß. Nur noch selten strahlt die Sonne durch diese Dunstschwaden, welche den Norden von Thailand so trist und traurig erscheinen lassen. Das strahlende Blau, welches wir immer vor Augen haben, wenn wir an Thailand denken, existiert meist nur noch in unserer gedanklichen Welt.

Jedes Jahr ab Mitte Januar bis etwa April erscheint dieses Naturphänomen, oder ist es gar von Menschen gemacht? Es stimmt wohl beides? Doch die Bevölkerung im Norden hat einen erheblichen Anteil an der schlechten Luft und des traurig wirkenden Himmels.

Brandrodung

Die Bergvölker in Thailand aber auch die thailändischen Bauern nutzen die lange trockene Zeit, nach der Regenzeit, um ihre Felder von überwuchernden Gestrüpp zu reinigen und die an die Gärten angrenzenden Waldbestände zu vernichten um mehr Ackerland zu erhalten. Bis vor einigen Jahrzehnten war diese Form der Landgewinnung noch durchaus legal. Von den Bauern und Bergvölkern wird diese kostengünstige Erweiterung des eigenen Farmlandes immer noch, wenn auch illegal und nur von den Behörden großzügig geduldet, betrieben.

Nun, die Bauern und Bergvölker wissen vielleicht nicht was wir bereits wissen und arbeiten wie sie es seit Generationen bereits getan haben, ohne auch nur den geringsten Zweifel an ihrem Tun zu hegen.

Dabei ist die Brandrodung und das verbrennen der Äste und Sträucher durchaus nicht gesund für den Menschen als auch nicht für den Boden.
Schwefel und Stickstoff entweichen durch die Brandrodung in die Atmosphäre. Durch das verbrennen der Vegetation entsteht zwar eine Mineralreiche Aschedüngung auf den Feldern, doch diese Düngung ist einer verstärkten Auswaschung durch die Zenitalregen sowie den fehlenden Schutz durch die Vegetation ausgesetzt . Ein weiterer Nachteil entsteht durch die direkte Sonneneinstrahlung welche zur Erwärmung der Bodenoberfläche führt und so das empfindliche Gleichgewicht der physischen und chemischen Eigenschaften und die mikrobiologischen Lebensformen stört.

Satellitenbild Sued Ost Asien

Satellitenbild Süd Ost Asien - Brandrodung wohin man sieht, die roten Punkte sind Feuer. Das Satellitenbild können Sie unter http://satellite.ehabich.info/asia.htm abrufen.

Doch die Brandrodung, vor allem im groß angelegten Stil hat auch soziale Nebeneffekt. Die Tropenwaldzerstörung führt zu gravierenden sozialen Konflikten. Zunehmend werden die Lebensräume traditioneller Bevölkerungsgruppen und derjenigen Menschen, die sich dem Leben im Wald angepasst haben, immer weiter beschnitten und zum Teil vernichtet.
In krassen Fällen kommt es zu einem regelrechten Ethnozid an den dort lebenden Stammesvölkern. Der andauernde Prozess der wirtschaftlichen Erschließung der Tropenwälder bedeutet für sie Umsiedlung, Vertreibung und häufig Existenzvernichtung. In den tropischen Wäldern leben einige hundert verschiedene Stammesvölker. Sie unterscheiden sich oft wesentlich in ihrer Kultur, ihren Sozialformen und Wirtschaftsweisen voneinander. Die Vielfalt tropischer Wälder entspricht auch der Vielfalt kultureller Anpassungs- und Nutzungsformen.

Der enorme wirtschaftliche Verlust der durch die Brandrodung entsteht ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Die zukünftigen wirtschaftlichen Einbusen lassen sich zwar noch nicht hinreichend quantifizieren, doch werden angesichts der rücksichtslosen Ausbeutung der tropischen Wälder langfristig die Exporterlöse aus der Holzwirtschaft sinken. Hält die gegenwärtige Entwicklung an, so können sich viele Tropenwaldländer bereits in der nahen Zukunft nicht einmal selbst mit Holz und Holzprodukten versorgen. Diese müssen dann für teure Devisen aus anderen Ländern eingeführt werden. Hinzu kommt, dass durch Waldverlust ebenso wertvolle Produkte wie Rattan, Harz, Sandelholz, Honig, Naturseide und auch Grundstoffe für Arzneimittel verloren gehen.

Die Brandrodung richtet neben der schlechten Luft welche die Bewohner des Nordens wahrnehmen, noch wesentlich mehr direkte Schäden an. Wälder sind nicht nur Rohstofflieferanten, sie haben auch eine besondere Bodenschutzfunktion. Sie verhindern Erosion durch Wasser, Wind, Steinschlag und halten durch das Wurzelwerk das Erdreich zusammen. Ist die Walddecke erst einmal entfernt, wird der Boden den Wettereinflüssen, wie dem Monsun Regen ungeschützt ausgesetzt. In Steillagen kommt es zu Erdrutschen, also typischen Hangerosionen. Die Erosion senkt auf den betroffenen Flächen den Ertrag durch den Verlust der ohnehin geringen Vorräte an Humus und den darin enthaltenen Mineralstoffen. Der Vielfalt von Flora und Fauna steht in den Tropen häufig eine extreme Nährstoff Armut der Böden gegenüber. Ist die Baumdecke einmal entfernt, werden von den Hängen Sedimente in die Flussbetten gespült, was häufig das Verschlammen von wichtigen Wasserreservoirs zur Folge hat.
Auch ökologische Katastrophen wie Überschwemmungen und Schlammfluten treten als Folgen der Entwaldung auf. Neben Ernteschäden werden auch Straßen, Brücken und andere Infrastrukturen in Mitleidenschaft gezogen.
Die tropischen Wälder stellen mit ihrem hohen Biomassevorrat einen für die Stabilität des Weltklimas bedeutenden CO2-Speicher dar. Die großflächige Umwandlung/Rodung der Wälder, insbesondere durch Brandrodung, in andere Bodennutzungsarten, v.a. für die Land- und Plantagenwirtschaft, trägt zur Veränderung des Austauschs von atmosphärischen Gasen (wie Methan, Stickstoffoxid und Kohlendioxid) zwischen der Atmosphäre und der Biosphäre bei.



Tag für Tag ist in den Informationsmedien Südostasiens harmlos vom Dunst die Rede. Der "Dunst", bei dem es sich in Wirklichkeit um einen mit Rauch und Russ durchsetzten, übelriechenden Nebel handelt, verursacht Halsentzündungen, Augenbrennen, Atembeschwerden, Kopfschmerzen und eine allgemeine Müdigkeit.

Manche Länder in der asiatisch-pazifischen Region schränkten den Kahlschlag in jüngster Zeit etwas ein. Zum Teil aus vernünftiger Einsicht heraus, in manchen Fällen aber auch gezwungenermaßen. Länder wie die Philippinen und Thailand haben gar keine andere Wahl mehr, als das Holzfällen massiv zu reduzieren; in den sechziger und siebziger Jahren waren so große Waldgebiete kahl geschlagen worden, dass es zu riesiger Versteppung, einer Zunahme der Trockenheit sowie zu Engpässen in der Getreide- und Wasserversorgung gekommen ist. Kaum sind den Holzfällern in Thailand und auf den Philippinen Restriktionen auferlegt worden, packten Länder wie Burma und Kambodscha die Gelegenheit beim Schopf. Dort sind noch fast 90 Prozent der Tropenwälder unberührt; jetzt wird auch in Burma und Kambodscha rücksichtslos kahl geschlagen und sogar teures Teakholz als Brennholz vermarktet.

Chiang Mai im Dunst und Smog

Nun das schlechte Wetter und der Smog in Chiang Mai haben nicht nur mit der Rodung der Felder und Wälder im Umland zu tun. Es hat auch in dem Verkehrsverhalten der Bewohner der Stadt Chiang Mai seine Ursachen. Vor ein paar Jahren wurden an fast jeder großen Kreuzung elektronische Zähler angebracht, auf welchen man ablesen kann, wie viel Sekunden es noch dauert, bis die Ampel wieder auf Grün umschaltet. Eine tolle Sache sollte man annehmen, doch leider ist der Grund für das anbringen dieser Tafeln, nur wenigen offiziellen Behörden Mitarbeitern bekannt. Denn es gab weder eine Aufklärungskampagne noch gezielte Informationen in weitreichenden Medien, wozu diese Tafeln gedacht sind. Anstelle den Motor des Fahrzeuges ab zu drehen, nutzt man nun die Zeit zum telefonieren oder eine Zigarette zu rauchen.

Ich kann mich nicht erinnern, vor 20 Jahren an einer Ampel tränende Augen durch den Smog bekommen zu haben. Da wurden die Wälder auch abgebrannt - aber – es gab weniger motorisierte Fahrzeuge welche die wenigen, engen Straßen der Stadt überfluteten. Wie eine metallene Schlange rollen die zahlreichen Pickups, LKW's und Motorräder durch die Stadt. Selbst für einen Stopp am 7/Eleven wird der Motor nicht ausgemacht. Wozu auch, die Hitze der Stadt könnte den klimatisierten Innenraum des Fahrzeugs erwärmen, dass wäre ja nicht zum aushalten. Deshalb lieber Halsentzündungen, Augenbrennen, Atembeschwerden und Kopfschmerzen.

Meteorologische Erklärung

Eigentlich hätte ich hier gerne noch eine meteorologische Erklärung für den Dunst und Smog in Chiang Mai um diese Jahreszeit gegeben, aber ich habe leider keine entsprechende Erklärungen und Erläuterungen im Internet gefunden.
Vielleicht gibt es keine und es sind wirklich nur wir Menschen, welche für die schlechte Luft und den Gestank auf den Straßen verantwortlich sind.

Mein Facebook Freund Jako hat bereits schon eine erste aktuelle Warnung gepostet.

Der Air Quality Index liegt im Moment bei einem PM10 Wert von 112 mp/Kubikmeter und steigt ständig. In der Provinz Lamphun liegt der Wert schon bei 212mp/Kubikmeter !!
Nur als Vergleich für diejenigen die mit diesen Daten nichts anfangen können,in Deutschland wird ab einem Wert von 50 mp/Kubikmeter PM10 Smogalarm ausgerufen....!

Externe Links:

Wer die Live Daten zur Luftbelastung ablesen möchte kann sich diese hier ansehen. Die Webseite ist in thailändischer Sprache.

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Über JoJo

Thailand, das Land der Freien - und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.
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10 Antworten auf Dunst und Smog in Chiang Mai – Thailand – der Rose des Nordens

  1. Kheau sagt:

    Hi Joe Joe,
    guter Bericht!
    Leider ist es so wie Du geschrieben hast!
    Aber was machen?
    Letztes Jahr (man erinnert sich) war es sehr sehr schlimm.
    Habe das Gefuehl das es jedes Jahr schlimmer wird.
    Was wahrscheinlich auch mit dem von Dir angesprochenen Problem der Verkehrslage und Verkehrsverhalten hier in Chiang Mai zu tun hat.
    Was kann man dagegen machen?
    Letztes Jahr bin ich dann halt wieder nach Deutschland geflogen und zwar frueher als geplant.
    Hatte solche Kopfschmerzen und brennende Augen.
    Was machen aber „Die“ welche nicht einfach mal so nach Deutschland oder sonst wohin fluechten koennen!?
    Meinst Du bzw ihr das es was bringen wuerde wenn man sich zusammen tut und solche Sachen wie Motor aus an Ampeln oder Auswirkungen der Brandrodung den Thais verstaendlich macht!?
    Vielleicht hat ja jemand eine Idee?
    Nicht nur wir Farrangs leiden darunter; nein auch die Thais selbst.
    Denke darauf zu Vertrauen das dies die Regierung von Thailand in den Griff bekommt ist nicht ausreichend.
    Was Tun???????
    Light and Love
    from
    Thorsten

    • JoJo sagt:

      Ich denke es ist nicht klug wenn wir eine Initiative zur Aufklaerung starten. Offizielle Beamte koennten sich vor den Kopf gestossen fuehlen. Gesichtsverlust usw. Aber wenn wir regelmaessig unsere Meinung ueber Facebook und andere soziale Netzwerke kund tun, sollten die thailaendische Oeffentlichkeit und auch die Medien reagieren.
      Leider habe ich persoenlich die Hoffnung auf Aufklaerung aufgegeben, wenn diese von Farrangs kommt. Hilfe ja, aber nicht zu viel, so dass man meinen koennte die Hilfe kommt von Farrangs. Schade 🙂

  2. Wack Hans- Josef sagt:

    Ich hätte eine Erklärung warum es manchmal schlimmer ist als normal und wie dies mit der aktuellen Wetterlage zusammen hängt.

    Zur Zeit ist es noch merklich kühl am Morgen,hoch oben in der Luft wirkt kein Tief sondern immer noch eine Hoch,das bedeutet kalte Luftströme die Verhindern dass sich der Rauch von den Brandrodungen nicht verzieht sondern verdichtet !!!

    Da Chiang Mai ein Talkessel ist,legt sich der Rauch wie eine Glocke über die Stadt und die aufsteigenden Abgase der Autos,Mopeds,der Rauch der tausend Grillbuden die an jeder Ecke stehen und letztendlich der Rauch und die Gase die durch die Müllverbrennung entstehen,und alle zusammen nicht mehr rauskommen aus dieser Glocke,verdichten sich zu einem hochgiftigen Cocktail,dem dann alle ausgesetzt sind und Werte von stellenweise über 400 mikrogramm Partikel auf einem cubikmeter ,Feinstaub erzeugen wie vor 5 Jahren.

    Die Krankenhäuser waren damals voll mit alten Leuten und jungen Kinder,die darunter am meisten leiden. Auch hatte der ehemalige Primeminister Thaksin ein sogenanntes emergency law verabschiedet und harte Strafen ausgesprochen,für die jenigen die ihren Müll in dieser Zeit verbrannten oder grillten.Das hatte eine positive Wirkung und es war lang nicht mehr so schlimm wie die Jahre zuvor..! Als dann der neue Primeminister Abissith Vejjajiva an die Macht kam ,hat dieser diese Notstandsgesetze wieder aufgehoben um sich bei den Menschen im Norden beliebt zumachen,in der Hoffnung dass dies was an der politischen Einstellung gegenüber seiner Partei ändern würde…!!

    So kann ich allen nur empfehlen,die können dieses Gebiet mit ihren Kindern zu verlassen,die Luft die sie einatmen ist eben schlimmer,als wenn sie ihren Kindern eine Packung Zigaretten rauchen liesen.

  3. Kessler Werner sagt:

    Hallo Joe Joe
    Kompliment auch meinerseits. Wie Du Dich sicher erinnerst, hab ich im Dezember während meiner Ferien dieses Thema immer wieder angesprochen. Es ist allerhöchste Zeit, dieses Problem an einen runden Tisch zu bringen und Lösungen zu diskutieren. Wie schlimm und erschreckend der Sachverhalt ist, erlebte ich bei meinem Microlightflug über Land und an den Rand der Stadt.
    Der Weg zur Aufklärung führt über das Ministerium für Landwirtschaft. Dieses muss anhand von
    Messresultaten auf den Sachverhalt und die Folgen hingewiesen werden. Die einfachste Lösung ist
    das Häckseln mit einer anschliessenden Grünsaat und nachfolgendem Pflügen. Es ist mir klar, dass das mit Mehrarbeit verbunden ist aber Abbrennen ist für die Zukunft der folgenschwerste Fehler.
    Vermehrt auftretende Krankheitsbilder werden diesen Beweis erbringen.
    Dein Bericht sollte o. muss auf Thai übersetzt und durch eine ansässige Redaktion in Umlauf gebracht werden.
    Meine politische Devise war immer erfolgreich nach dem Moto : Steter Tropfen höhlt den Stein.
    Also Joe, weiter so……..
    Werni

  4. Lieber Joe, super Bericht!

    Falls sich über die letzten 100-200 Jahre keine meteorologischen Ursachen finden lassen, liegen die Sünder wohl auf der Hand. So lange der Rubel rollt und die Menschen nicht in Massen dahingerafft werden, dürfte sich daran leider auch nicht viel ändern. Solche negativen Entwicklungen, müssen wie immer auf der Welt erst mal in regionalen oder nationalen Desastern enden, bevor etwas geschieht! Ein gutes Beispiel sind z.B. Strassen-Kreuzungen in Euroland, wo immer erst mal ein paar Leute zu Tode kommen müssen, bevor man teure Kreisel oder Rotlichtanlagen plant und baut. In Schwellenländern werden Investitionen für die Sicherheit der Menschen in der Regel noch viel länger aufgeschoben, da das Leben meist weniger zählt, als in höher entwickelten Ländern!

    Freue mich auf weitere solche Berichte!
    Lieber Gruss
    Markus

    • Oder besser auf den Punkt gebracht:
      Es bräuchte härtere Gesetze und Kontrollen gegen Brandrohdung und Abholzung und entsprechende Sanktionen bei Zuwiderhandlungen…

  5. Frank sagt:

    Sehr richtig dargestellt! Die Umweltsauerei sollte aus verschiedenen Gründen nicht verschwiegen oder verheimlicht werden. Die Touristen werden nicht vor der Schadstoffbelastung gewarnt und die TATeriche schlagen unaufhaltsam nur die Werbetrommenln – ohne sich wirklich um Probleme zu kümmern.
    Frank

  6. Chaipaet Rosemarie sagt:

    Hallo Jo,
    endlich mal ein Bericht der mir aus dem Herzen spricht. Wir alle fahren Autos und keiner kann bei dieser Luftverschmutzung mit dem Fahrrad fahren, ausserdem ist es ja auch etwas gefährlicher als in Europa. Einer unserer Freunde , selbst Thailänder mit deutscher Ehefrau, wollte sich hier bei uns in ChiangMai nach einem Haus umsehen. Da dieser Besuch im März stattgefunden hat(Smog,Smog,Smog) hat sich dann dieses befreundetete Ehepaar anders entschieden und ist wieder nach Deutschland zurückgekehrt – schade sie wären für uns eine Bereicherung gewesen.
    Ich bitte selbst oft meine Nachbarn nicht mehr die Blätter zu verbrennen, auch landet oft Plastik in dem Haufen, gebe ihnen schwarze Tüten und bitte sie diese dem Müllauto mitzugeben. Ein bis zwei Wochen wird sich daran gehalten, dann kommt oft der Landbesitzer und verbrennt wieder alles, von Kompostierung keine Spur- ein großes Ärgernis.

    Wegen dem Termin am Dienstag gebe ich dir Bescheid, rufe morgen den Kanadier an ob er am Dienstag anwesend ist.

    Liebe Grüße

    Rosi

    • Behr Doris sagt:

      Normalerweise kann ich von meinem Balkon die Stadt in 2 km Entfernung gut sehen. Gestern war das anders. Die Hochhäuser am Nachtmarkt ragten aus einer Dunstwolke und die Sonne stand rot vor dem Berg. (der natürlich auch nicht zu sehen war) Eigentlich ein schönes Bild.
      Erinnerte mich an die morgendlichen Nebelfelder in Bayern. Wenn die Nebenerscheinungen nicht wären. Meine Müdigkeit hat einen Namen : Smog

      Gruß Doris

  7. Die meteorologische Erklärung ist eine ganz einfache: Inversionswetterlage
    und da Chiang Mai in einer Art Talkessel liegt…hust…hust…hust

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