Von Chiang Mai nach Nan – 4

Eine Motorradreise quer durch den Norden Thailands

4.  und 5. Tag: von Phayao nach Baan Jam Khrai

Nun, Phayao gehört eigentlich nicht zu meiner ersten Wahl, denn die Stadt ist noch sehr jung in ihrer Entstehung. Phayao hat sich in den letzten 50 Jahren entwickelt und wurde auf Grund der verkehrstechnisch günstigen Lage zu einer Provinzhauptstadt.
Das Wahrzeichen von Phayao ist der See Kwan Phayao der zur einen Hälfte von der Stadt umgeben ist, und zur anderen Hälfte von Bergen geschützt wird.
Seit kurzem wird der im See versunkene Tempel Wat Tiloke Aram an originaler Stelle wieder aufgebaut. Dieser historische Tempel wurde während der Zeit von König Tilokarach (2019 – 2029 buddhistischer Zeitrechnung) in den Sümpfen von Nong Tao erbaut. Der 500 Jahre alte Tempel soll bis zum 5. Dezember 2007 fertiggestellt werden und dem heutigen König von Thailand (Bhumibol Adulyadej) zum 80. Geburtstag geschenkt werden.

Ein kurze Bootstour bringt die Besucher auf die Plattform der historischen Stätte, auf der bereits die original Buddhastatue geborgen wurde. Der Erlös aus den Bootsfahrten kommt dem Wiederaufbau des Tempels zugute.

Am Seeufer des Kwan Phayao pulsiert das Leben der Stadt. Abends, kurz bevor die Sonne untergeht, und die Brise des Wassers die Hitze des Tages vertreibt, kommen die städtischen Bewohner und vertreiben sich die Zeit im Fitnesspark oder mit einem Picknick an der Strandpromenade. Wem der Kopf nach einer guten Tasse Kaffee ist, oder wer gerne die kulinarischen Genüsse von Phayao ausprobieren möchte, findet in den zahlreichen Restaurants, Pubs und Coffeeshops sein Wohl.
Die Menschen dort sind sehr kontaktfreudig und so war es einfach für mich ein passendes Lokal an der Seepromenade zu finden. Denn ein netter junger Mann, wollte mir unbedingt die Kneipenszene von Phayao zeigen und fuhr deshalb mit seinem Motorrad voraus, von einem Restaurant zum nächsten Pub und von dort wieder zu einem Kaffeehaus bis ich schließlich den richtigen Platz gefunden hatte.

Ich überlegte mir den weiteren Verlauf meiner Tour, denn von Nan war ich nun ein Stück weiter weg als geplant, und nur auf dem Motorrad zu sitzen sollte nicht das Ziel meiner Fahrt sein. Nach Nan währen es rund 200 km, nach Baan Jan Khrai nur etwa 60 km. Dazu kommt noch, das ich in Baan Jam Khrai mein Haus habe, ich dort meine Wäsche waschen könnte und von dort aus einige Rundfahrten machen und alte Freunde besuchen könnte.

Ich entschied mich für den kurzen Abstecher nach Hause, kaufte noch die nötigsten Dinge ein und fuhr die 70 km mit einem Lächeln im Gesicht und der Vorfreude auf meine Freunde.

Natürlich freuten sich alle meine Freunde, dass ich sie besuchen kam, und so wurden aus einer geplanten Nacht zwei Tage Aufenthalt bevor ich mich auf die nächste Tagestour zum Phu Je Fah, einem der höchsten Berge Thailands, begab.


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Über JoJo

Thailand, das Land der Freien - und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.
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