Motorradtour zu den mexikanischen Sonnenblumenfeldern

auf der Strasse

Motorrad Tour

Ende November bietet es sich an, einen kurzen Ausflug in die Berghänge des Doi Mae Ukhor, in der Mae Hong Son Provinz  zu unternehmen. Dort findet man die Berghänge in prächtig gelber Farbe. Die mexikanischen Sonnenblumen stehen in ihrer vollen Blütenpracht und lassen die steilen Hänge des Mae Surin National Parks wie eine Traumlandschaft erscheinen.
Nicht nur für Motorradfahrer ein atemberaubendes Erlebnis.

Vor mehr als 70 Jahren wurden die Samen der mexikanischen Sonnenblume von Missionaren nach Thailand gebracht. Zu unserem Verzücken stehen die wilden mexikanischen Sonnenblumen der Gattung Tithonia Diversifolia von Mitte November bis Ende Dezember in voller Pracht an den Berghängen des Doi Mae Ukhor.  Der Berg ist Teil der Doi Pui Bergkette welche sich über Provinz Mae Hong Son erhebt. Die nächst gelegene Stadt ist Khun Yuam und befindet sich etwa 35 km westlich, am Fuße der Bergregion. Es gibt jedoch die Moeglichkeit dieses Sonnenblumenfeld direkt von Mae Hong Son aus zu besuchen, wenn man die 68 km Anfahrt in den frühen Morgenstunden nicht scheut.

Unsere Motorradtour startete in Chiang Mai. Wir fuhren auf dem Highway 108 bis zur Kreisstadt Mae Sarieng und weiter bis Khun Yuam um dort schließlich ein Guesthaus zu beziehen.
Dieser erste Tag führte uns entlang des Ping Flusses, über nicht allzu hohe Berge und durch grüne Täler.  Ein gemütlicher Tag der ein entspanntes Fahren zuliess. Schliesslich wollten wir doch die mexikanischen Sonnenblumen schon zu früher Stunde besuchen.

Unterwegs hatten wir ein paar Stopps eingeplant um mehr als nur ein paar landschaftliche Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. So hielten wir an einer der zahlreichen Höhlen in der Mae Hong Son Provinz um eine der wenigen Bergkristallhöhlen in Thailand zu besichtigen. Leider war es uns untersagt Photos in der Höhle zu machen. Dennoch war es ein beeindruckendes Erlebnis, nachdem uns ein Pickup Truck den steilen Weg zur Höhle hinauf befördert hatte.

Als wir schließlich Khun Yuam erreichten wurde es bereits dunkel. Deshalb quartierten wir uns im erstbesten Guesthaus der Stadt ein. Wir hatten es ganz für uns alleine und durften tun und lassen was wir wollten. Weil es keine Warmwasser Duschen gab, kochte die Eigentümerin extra Wasser auf. Trotzdem erschien es uns als seien wir am Ende der Welt. Das über 30 Jahre alte Holzhaus war eigentlich nie als Guesthaus konzipiert gewesen und auch die Einrichtung lies zu Wünschen übrig. Die Matratzen waren einfache, dünne Matratzenschoner und entsprechend hart schlief es sich darauf.

Trotz der etwas harten Nacht, fuhren wir früh Morgens direkt zu den mexikanischen Sonnenblumen.
Langsam schlängelte sich der Weg in die Berge, immer näher dem Mae Surin Nationalpark entgegen. Und plötzlich sahen wir sie. Die Gelbe Pracht strahlte uns an, wie das Lachen einer Kindersonne auf einem mit Buntstiften gemalten Blatt Papier.
Das überwältigende ist die Masse der Blumen; über 160 Hektar werden von den Sonnenblumen bevölkert. Aber nicht zu unnütz, denn wenn die Blüten verwelken werden die Samen gesammelt und zu Insektiziden verarbeitet.

Nach einer ausgiebigen Photosession mussten wir leider wieder die Heimreise antreten. Unser Weg führte uns über den Doi Intanon zurück nach Chiang Mai. Aber der Doi Intanon ist eine andere Geschichte und ich will hier gar nicht zu viel über diesen sensationellen Berg berichten, außer dass es sich immer wieder lohnt diesen Berg zu besuchen.

Lageplan

Tung Bua Tong

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Über JoJo

Thailand, das Land der Freien – und ich habe das Glück seit 20 Jahren mit diesen freundlichen Menschen zu leben.

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