Scheitern im Paradies was man alles in einer Thai – Farang Partnerschaft beachten sollte

Scheitern im Paradies?

Ein Artikel in diesem Forum hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Und ich frage mich, wie viele von uns Farang’s hier in Thailand haben vorher nachgedacht, oder tun es zumindest jetzt?

  • Wo endet der Thailandurlaub mit Sonne, Strand, Vergnügen und Abenteuer?
  • Wo beginnt die Realität, mit der wir uns irgend einmal auseinandersetzen müssen?
  • Was erwarten wir von diesem vermeintlichen Paradies? Was erwartet man hier von uns?


Wollen wir uns doch damit auseinandersetzen:

Wie und wo haben wir uns informiert, um uns eine Meinung und ein Bild über dieses schöne Land zu bilden? Im Reiseführer, in der Bar, oder in der Bevölkerung? Wie viele Vorurteile, wie viel Desinteresse und „Geschichten” belasteten unseren Start als Resident? Wurde man im Vorfeld nur belogen, oder reichte es dass man einfach nicht die ganze Wahrheit erfuhr; sie nicht wissen wollte?

Man hört es immer wieder:

„Die Thais zollen mir keinen Respekt, dabei bin ich es doch, der zahlt.” Oder: „Trotz meiner jahrelangen Unterstützung beschimpfen sie mich immer noch als Farang.” etc.

Man liest und sieht es im TV immer wieder:

  • Farang von Thai brutal zusammengeschlagen,
  • Farang von Ehefrau ausgenommen,
  • Farang von Thai abgezockt.

Die gleiche Leier. Immer sind wir Gut, der Thai Böse. Wir fühlen uns unverstanden, nicht akzeptiert. Es wäre doch alles so einfach, wenn die Thais nicht so dumm, faul, rückständig und hinterhältig wären.

Ja, wo sind wir denn? Was kommt mir ständig zu Ohren?

Mit denen will ich nichts zu tun haben!”
„Die sind doch eh für nichts zu gebrauchen!”
„Ungepflegtes Bauernvolk“.

Und mit dieser Einstellung erwartet der Ausländer auch noch Respekt von den Thailändern!

Ich will hier nicht eine Lanze für Thailänder(innen) brechen, ihr Sprachrohr sein. Aber es geht darum, dass wir hier mit ihnen gemeinsam und friedlich leben sollten und eigentlich auch wollen.

Die Volksgruppe der Siamesen war schon immer ein ethnisches Gemisch der Unterdrückten und Vertriebenen. Ein streitbares Volk, welches über hunderte von Jahren nicht regiert, sondern beherrscht wurde. Erst die Chackri Dynastie mit Rama 4 und 5 (König Mongkut und König Chulalongkorn) versuchten mit der Öffnung Siams zum Westen den Umschwung zu bringen. Ob dies schlussendlich wirklich ein Segen für das Volk war bleibt dahin gestellt, denn nicht alles war und ist gut, was wir hierher brachten. Sicher ist, dass Thailand deswegen nie „kolonisiert” war. Dieser Umstand prägte den Nationalstolz, zeigt sich auch heute noch im Alltagsleben dieses Volkes, und spiegelt sich in der Ausländer-Gesetzgebung dieses Landes wider.

Hierarchie, Religion, Respekt und sozialer Zusammenhalt sind die Basis der Kultur dieses Volkes. Es muss uns bewusst sein, dass wir dies nicht ändern dürfen und können. Wir brauchen es nicht zu unterstützen. Aber als Gäste haben wir es zu akzeptieren, oder zumindest zu verstehen. Solange wir uns wie moderne Konquistadoren aufführen, und das macht ein Großteil, muss es uns nicht verwundern dass wir uns bis in alle Ewigkeit auf der untersten Stufe der Landeshierarchie wiederfinden!

Räumen wir zuerst ein paar Cliches auf, um eine Basis des gegenseitigen Verständnisses aufzubauen.

Farang ist kein Schimpfwort. Sie betiteln uns nicht als Kuhschweizer, Weißwurst, Dattelzwicker, Spaghettifresser. So wie es bei uns üblich ist. Das einzig negative an dieser Bezeichnung ist das Weglassen des Vorwortes „Khun”. Das bekommt man nicht am Zoll geschenkt. Wir können es auch nicht kaufen. Das muss man sich erarbeiten.

Es liegt nicht am Thailänder englisch zu lernen, nur weil wir die Devisen bringen. Wir verlangen in unserer Heimat schließlich auch das der Gast sich integriert, und dass funktioniert nur mit dem erlernen der jeweiligen Landessprache. Dabei ist nicht etwa solche Perfektion verlangt wie es Deutschland macht. Da bekommt man nur eine Aufenthaltsbewilligung, nach Sprachschule im Goethe-Institut. Peinlich war ja, das 2/3 der Deutschlehrer selbst durchfielen. Und merkt Euch: Jede(r) englisch sprechende Thailänder(in) kann mindestens eine Fremdsprache. 50 Prozent der Farang’s können das nicht.

Womit wir den nahtlosen Übergang zur Intelligenz eines Jeden gefunden haben. Damit wir uns verstehen. Gute Schulbildung bedingt Lernfähigkeit mittels gutem Gedächtnis. Das macht uns vielleicht gescheiter, nicht aber intelligenter.

Intelligenz ist angeboren und das Umsetzen des Erlernten in die Praxis. Sie braucht keine Diplomarbeit und keinen Doktortitel. Wären wir also intelligenter als Thailänder, könnte man uns nicht „über den Tisch ziehen” usw.

Also akzeptiert doch einfach, dass Thailänder uns mindestens in dieser Hinsicht ebenbürtig sind.

Intelligente Farang’s können auch schlechter von der thailändischen Freundin oder Ehefrau ausgenommen werden. Außer sie lassen es zu, wegen verminderter Sauerstoffzufuhr im Hirn und kurzfristig körperlicher Überbelastung.

Es ist mir auch klar, dass wir in der Öffentlichkeit von mehr Schmutz umgeben sind, als in der Heimat. Die Beseitigung kostet uns dafür auch nicht 50 - 100 Euro im Monat. Und bezüglich Körperhygiene können viele Farang’s von den hier Beheimateten noch viel lernen!

Thailänder sind auch nicht alle faul. Hier kann ich mein Auto beim Service nach einer Stunde mitnehmen (auch sonntags). In Europa fahre ich zwei Tage Ersatzwagen. Der einfache Thailänder ist auch nicht wie wir auf Überproduktion aus. Braucht er eine Holzkiste, dann baut er sie. Fertig - aus. Wir bauen 20, man weiß ja nie. In der Zeit wo wir bauen, liegt er in der Hängematte und genießt den Tag. Das ist intelligente Zeiteinteilung, nicht Faulheit. Im Übrigen arbeiten Thailänder üblicherweise 60 - 70 Stunden die Woche. Bei uns schreit die Gewerkschaft schon bei 40 Stunden nach Streik.

Betrachten wir doch ganz nüchtern, warum wir uns überhaupt eine Partnerschaft mit Thailänderinnen wünschen. Es geht dabei um nichts anderes als Angebot / Nachfrage und Preis / Leistung. Offensichtlich funktioniert dieses Schema daheim nicht mehr nach unseren Vorstellungen. Mehrere Komponenten sind ausschlaggebend. Alter, Finanzen, Aussehen, usw.

Dabei lassen wir auch außer Acht, dass Thailänderinnen nicht vom sozialen Netz aufgefangen werden vom Vater Staat, sollte der Deal in die Binsen gehen. Bei uns heiratet Frau fast risikolos. Hier setzt die Frau sogar ihren Lebensstatus aufs Spiel. Schließlich stellt sie sich auf die gleiche Hierarchiestufe ihres Partners. Ist dies ein Farang, kann das fatal enden. Also bitte, ein wenig mehr Hochachtung oder zumindest Wertschätzung wäre hier angesagt.

Es muss uns auch schon im Vorfeld bewusst sein, dass wir in eine Familie hinein heiraten, und nicht eine Familie uns. Es kann also unmöglich sein, dass wir Ansprüche erheben. Sehr wohl läuft das aber umgekehrt. Hier macht das Kinder kriegen noch Sinn, denn hier sorgen die Kinder für die älteren Verwandten - schieben sie nicht einfach ab. Als Schwiegersohn bin ich also auch Kind, ohne dabei auf die Altersangabe im Pass Rücksicht zu nehmen. Es liegt an uns von Beginn weg das Angebot genau zu definieren. Die Nachfrage ergibt sich von selbst.

Auch bei den Gefühlen spielt die Marktwirtschaft. Sollte im Regal nebeneinander Schokolade liegen, die eine Packung gleicht einem Abfallsack (600gr), die Andere ist ‘ne Pralinenschachtel (400gr). Wetten, wir würden die Pralinenschachtel nehmen? Der materielle Wert wird zur Nebensache. Genauso verhält es sich mit der Gefühlswelt einer für uns „ach so einfach gestrickten”, aber intelligenten Thailänderin. Denn wenn die Schokolade gegessen ist, Genussvoll (400gr) oder Genusslos (600gr), verändert sich der langfristige Warenwert. Den Abfallsack wirft sie hernach weg. Für die schöne Schachtel aber empfindet sie Gefühle und behält sie.

Für sie ist der Verpacker der Schokolade maßgebend. Der, der den Abfallsack anbot, ist ein Farang. Derjenige, welcher seiner Partnerin seine Wertschätzung nicht mit mehr Schokolade zeigt, sondern sich die Mühe macht sie schön einzupacken, erlangt ihren Respekt und ist der Khun Farang.

Respekt ist die Basis für tiefe Gefühle, Zuneigung, Liebe (?). Die Chance, dass aus einem Deal eine langfristige glückliche Ehe entsteht, auch wenn das Gold nicht fließt, wird ungleich höher. Behandelt Eure Partnerin wie eine Frau, nicht wie ein Objekt der Begierde. Haltet Euch an die kulturell bedingten Benimmregeln und zollt ihrem Umfeld Respekt. Stellt Euch ein auf die soziale Stufe in Eurem Kreis; das „Khun” kommt von alleine. Und Ihr werdet sehen: wer sich gegenüber dem Thailändischen Volk öffnet, der wird von diesem herzlich in die Gesellschaft als gleichgestellter aufgenommen. Denn sie verlangen von uns nicht mehr und nicht weniger, als das was wir von ihnen bei uns daheim verlangen.

Fazit:

Generell muss festgehalten werden, dass es zwei verschiedene Thailand gibt. Das urbane Thailand, mit all seinen Schönheiten, das uns die innere Ruhe geben kann. Mit freundlichen, großherzigen Menschen, die trotz allen Leidens mit wenig zufriedener sind, als wir mit viel.

Und dann gibt es noch das Thailand in den touristischen Ballungszentren wie Pattaya, Phuket, Samui. Das Verhalten und Benehmen der Bevölkerung kann uns manchmal zur Weißglut bringen. Nur vergessen wir dabei; sie sind nichts anderes als das Ergebnis unseres Verhaltens und Benehmens in diesen Orten, während der letzten 40 Jahre. Sie sind nur das Produkt unserer Nachfrage und Begierde. Wer die Geister rief…

Oder eben: es ist nicht alles gut, was die Welt nach Thailand brachte und weiter bringt. Doch egal, wo wir uns nun nieder lassen:

Wollen wir uns hier daheim fühlen, eine Partnerschaft mit einer Thailänderin eingehen (egal, hier oder in Europa), müssen wir uns mit ihrer Kultur und ihrem Wesen auseinander setzen. Wir sind Gäste in diesem Land und haben uns anzupassen, nicht umgekehrt. Wir haben zu akzeptieren dass in Thailand ein anderes Klima herrscht, die Prioritäten anders gesetzt werden, und die Uhren anders ticken.

Wollt ihr, dass ihr mit „Khun Farang” angesprochen werdet, lernt als erstes, dass Euch keine Thais gegenüber stehen. Sondern Thailänder und Thailänderinnen! Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Ich kann es nur immer wiederholen.

Mit ihnen nichts zu tun haben wollen?” Ganz falsch!

Denn je mehr wir uns von ihnen distanzieren und abheben wollen, desto mehr werden wir auf ihre Hilfe angewiesen sein! Je weniger Respekt wir ihnen entgegenbringen, desto weniger können wir Hilfe erwarten. Je mehr Wohlstand und Angebot wir öffentlich zur Schau stellen, desto mehr Nachfrage und Begierde erzeugen wir.

Es liegt an uns, denn alles hat seinen Preis. Im schlimmsten Fall das Scheitern im Paradies!

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Über Pepe Koch

Pepe Koch (Peter Koch) hat seine Wurzeln in der Schweiz und in Deutschland. Sein Wohnsitz war bis 2004 in der Schweiz. Beruflich und privat bereiste er während bald vier Jahrzehnten die halbe Welt. Nach Thailand kam er erstmals 1978 als Backpacker. Seit diesem Zeitpunkt ließ ihn die Faszination für dieses Land, seine Kultur und seine Menschen nicht mehr los. Bis 2003 besuchte er seine jetzige Heimat 15 mal. Diverse Schicksalsschläge in der alten Heimat bewogen Peter dazu, 2004 nach Thailand auszuwandern und einen Stress freien Lebensabend zu verbringen. Mit seiner thailändischen Frau lebt er nun seit über fünf Jahren auf dem Land, nahe der kambodschanischen Grenze. Peter fühlt sich gut integriert und in der thailändischen Gesellschaft aufgenommen.
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50 Antworten auf Scheitern im Paradies was man alles in einer Thai – Farang Partnerschaft beachten sollte

  1. Es gibt nicht viel was man bei diesen Artikel Hinzufügen könnte, ich bin in der zweiten Thai Ehe und lebe schon 19 Jahre in diesen Land.

  2. Thomas Wieland sagt:

    Wie war das damals mit Japan? Thailand war schon einmal von Japan besetzt. Da gibt es ja auch den Film „die Brücke am River Kwaai“. Das Problem wurde dann auf jeden Fall elegant gelöst.
    Auf jeden Fall wurde Thailand niemals von Europäern kolonisiert. Ansonsten gefällt mir Ihr Bericht gut, und enspricht meiner Erfahrungen hier, der Warheit.
    Khun Tom

    • JoJo sagt:

      Hallo Thomas,
      ich denke hier geht es mehr um die Kolonialisierung Asiens. Und da wurde eben Thailand oder besser Siam ausgespart.

  3. Sebastian sagt:

    Klasse Artikel!
    Dieses herablassende Verhalten vieler Farangs in Thailand stört mich auch schon seit langem. Die Verweigerung die Sprache zu lernen, weil es ja auch ohne geht, ist auch so etwas.
    Dabei sind es dann genau die gleichen, die sich über „DIE“ Ausländer in Deutschland aufregen. Und darüber, dass man es in Deutschland ja wegen der vielen Immigranten nicht mehr aushalten könne.

    Einziger Einwand bzgl. der touristischen Ballungsräume. Denn auch dort gibt es noch „normale“ Thais. Ich habe auf Phuket eigentlich immer in thailändischen Wohngegenden gewohnt, hatte thailändische Nachbarn, wurde dort eingeladen, habe mit ihnen in den kleinen lokalen Garküchen gegessen und in ihren Tante Emma Läden eingekauft. Und natürlich ist man als Farang ein Kuriosum. Aber, wenn man mit den Thais lebt und nicht neben ihnen, dann wird man auch zu einem Teil ihrer Gemeinschaft.

    Es gehören immer 2 Seiten zur Integration. Viele Farangs behaupten immer sie wären in Thailand nicht erwünscht. Genau diese Farangs sollten sich als erstes die Frage stellen, warum das so ist.

  4. Bernard Werder sagt:

    Ich lebe nun seit über 7 Jahren mit meiner Thaifrau zusammen. Ein schöneres Leben kann ich mir nicht vorstellen.
    Gegenseitiger Respekt ist doch selbstverständlich. Mit den Nachbarn, Thai und Farang mit Anstand umgehen, dann kann es nur gut gehen. Selbstverständlich Thailändisch lernen gehört auch dazu.
    Dass die Thais die Farangs nicht sehr mögen, die den ganzen Tag in den Bars verbringen und sich mit Bier vollaufen lassen, ist doch eigentlich klar.
    Das Fazit des Artikels, stimmt Alles und sollte jedem Farang vorgelesen werden.

  5. JoJo sagt:

    Leider ist der Umgangston nicht immer richtig gewählt!
    Wir haben folgenden Kommentar von Werner Dürrhammer erhalten“

    „Sag mal, hat dir deine Thai-Alte komplett das Gehirn verprunzt, habe selten so einen Topfen gelesen. Hoffe deine Ansichten sind nicht ansteckend.“

    An Werner: Leider konnte ich diesen Kommentar nicht veröffentlichen, weil Du zu feige warst Deine richtige E-mail Adresse zu diesem unqualifizierten Kommentar zu hinterlegen. Schade.
    Es sieht so als als ob Du Dich mit diesem Artikel beleidigt fühlst, das wollten wir nicht, dennoch solltest Du Dich angesprochen fühlen, dann bitte ändere Dein Verhalten um dazu beizutragen das Image der Farangs etwas zu verbessern.

    Deinen Kommentar habe ich trotzdem zitiert, nicht um Peter den Autor des Artikels zu beleidigen, sondern um zu zeigen dass wir tolerant sind und auch die Meinung anderer zeigen.

    Bitte bleibt sachlich und freundlich, damit der Blog weiterhin jedem Spaß macht.
    Vielen Dank
    JoJo

  6. Rainer Wollenweber sagt:

    Hallo,dem kann ich mich nur anschließen.lebe im Isaan,war noch nie im Touri-Gebiet.Hab meine Frau in Deutschland bei einem Freund kennen gelernt.das war 2005.2006 ,haben wir uns ihr zuhause angesehen,hat mir gefallen,war vorher noch nie in Thailand.2007 geheiratet,2008 ausgewandert,bin im Vorruhestand.Haben hier ein schönes Haus und Grundstück,Land für Mais-und Maniok-Anbau.Lebe hier wie die Thais auch,gehe ins Land und arbeit mit ihnen zusammen,esse und trinke mit ihnen zusammen,kein Problem.Menschen,denen man nur guten Tag aus Höflichkeit sagt,weil man sie nicht mag,was man hier aber nicht zeigt,gibt es überall auf der Welt.Bin froh das ich hier bin,bin auch mit meiner Frau sehr glücklich!!! Sie hilft mir wo sie kann,besonders noch mehr,wenn ich mal krank bin,was selten vor kommt.Kümmere mich um die Schwiegereltern so gut es geht.Eins muss ich leider sagen,der Einzug der westlichen Gesellschaftsform,hat leider auch schon in den Dörfern begonnen,was die Älteren hier sehr traurig macht!! Gruß Rainer

  7. Pormod sagt:

    Der Bericht trifft doch den Nagel auf den Kopf.

    Seit dem Jahre 1973 sammel ich Erfahrungen in Suedostasien, insbesondere In Thailand.

    Respekt erhaelt der, der der oertlichen Bevoelkerung ebensolchen Respekt entgegen bringt.

    Was spricht gegen die Bezeichnung „Farang“? Doch nun wirklich nichts! Diskriminierender ist letztlich die Verunglimpfung, die der Asiate durch den Europaeer mit der Bezeichnung „Schlitzauge“ erfaehrt.

    Oder, sozusagen als erste Erfahrung auf dem europaeischen Kontinent, bei der Einreise am Flughafen Frankfurt durch die Bewaffneten im Rahmen einer selektiven Gesichtskontrolle schon am Gate als Mensch zweiter Klasse eingestuft wird.

    Natuerlich versucht der Asiate (wie jede andere Volksgruppe auch) eine moeglichst schnelle Mark zu machen. Aber mit der noetigen Vor- und Ruecksicht ist das doch alles in den Griff zu bekommen.

    Und wenn der sexuell ausgehungerte Farang den Liebesschwueren seiner „professionellen“ Dame auf den Leim geht und mit dem Schniedel statt mit dem Hirn denkt, nun ja, auch das gibt es ueberall auf der Welt.

    Bevor man in irgendwas/irgendwen investiert, sollte man sich vor Ort aureichenden Rechtsrat holen. Das kostet wesentlich weniger Geld als eine monatliche Apanage fuer die angebliche Family der Angebeteten.

    Allerdings ist bei „guten Ratschlaegen“ anderer Farangs ein gehoeriges Quantum an Vorsicht angebracht. Denn die sind oft schlimmer (krimineller) als der „ortsuebliche“ Thai!

    Nach knapp vierzig Jahren Asien erlaube ich mir als Fazit anzumerken, „es schallt immer so aus dem Walde heraus, wie man hineinruft“.

    Ich mag Thailand und die Thais…

  8. Hallo lieber Peter,
    ich habe Deinen Beitrag genossen, weil Du mir „aus dem Herzen“ gesprochen hast mit jedem Deiner Worte. Die gegenseitige Achtung, der Respekt vor fremden Kulturen und Religionen und Toleranz gegenüber verschiedenartiger Lebensweisen bestimmen das Zusammenlebens der Menschen und ihren Umgang miteinander in Thailand. Zu diesen für mich wertvollen Erfahrungen zähle ich auch die Erkenntnis, dass hier auch alte, kranke und bedürftige Farangs eine hohe Achtung erfahren können – sofern auch sie ihrem Umfeld diese Werte entgegen bringen.

    Freundliche Grüße,
    Rolf Schendel
    PS: Ich genieße das Zusammenleben mit meiner Frau seit drei Jahren und jeder neue Tag ist ein glücklicher Tag mehr in meinem Leben. Dank auch unserer vielen thailändischen Freunde.

  9. Friede, Freude, Eierkuchen? Stimme dem Autor weitgehend zu, wenn auch nicht uneingeschränkt und meine: Respekt erzeugt Respekt, das ist klar! Auch wenn mir Thailand gefällt und ich die Menschen mag, soll es mir als Gast aber trotzdem erlaubt sein, Dinge zu hinterfragen und zu differenzieren, ohne deswegen als Ketzer zu gelten.

    „Griechen“ z.B. könnte man auch als Griechenländer bezeichnen, wird im allgemeinen Sprachgebrauch aber kaum verwendet. Die Bezeichnung „Thais“, anstelle von Thailänder, empfinde ich daher nicht als respektlos.

    Im Artikel ist die Rede von Farangs, die Thais als faul bezeichnen. Fakt ist, dass der Europäer bei der Arbeit ein anderes Tempo anschlägt, auf mehr Pünktlichkeit achtet, Präzision und exaktes Arbeiten hoch hält und in der Regel auch noch stolz auf seine Arbeit ist und auf das, was er in seinem Leben geleistet und erreicht hat. Diesbezüglich haben Thais durch ihre lockerere Lebensweise, welche den Europäern auf der anderen Seite ja so imponiert und sie sich auch für ihre eigenen Landsleute wünschten, eben eine andere Einstellung und die kann man ihnen bei ihrer Kultur nicht verübeln. Trotzdem ist es aber interessant, dass sogar Thais die eigene Haltung ihrer Landsleute kritisieren:
    http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/32709-thais-sitzen-nur-herum.html#contenttxt

  10. Hans-Jörg sagt:

    Sehr guter Artikel, kann dem Autor nur zustimmen! Doch wie Markus schreibt, ist die andere Seite der Medaille eben auch gegeben. Wir haben zum Beispiel die grössten Probleme, Arbeitskräfte zu bekommen, obwohl wir sehr gut und überdurchschnittliche Löhne bezahlen, finden wir keine Arbeiter, und da vertrete ich ganz klar den Standpunkt, weil die Leute hier zu faul sind. Doch woher kommt die, (meiner Ansicht, und auch im Link von Markus erwähnte) Faulheit her? Die Leute brauchen uns Farangs gar nicht, es ist vorher ohne und gegangen und wir auch nachher ( wann das auch sein wird) ohne uns gehen. Das Land gibt Jedem genug zu Essen und mal einen Tag Arbeit, damit ein Schnaps gekauft werden kann, oder ein Familienmitglied sendet schon Geld wenn keine mehr vorhanden ist.
    Ich habe mich damit abgefunden, dass wir jeden Tag um unsere Mitarbeiter kämpfen müssen, behandeln die gut und die die wir haben bleiben auch, oder haben eingesehen, dass Sie sich mehr leisten können, wenn jeden Tag gearbeitet wird. Doch ohne Respekt geht das nicht.
    Auch mir ist es bewusst, wie der Autor auch geschrieben hat, ich habe eine Familie geheiratet und das vor über 20 Jahren, mir war das von Anfang an bewusst, da ich mich auch befasst habe mit der Kultur, doch wenn ich ehrlich bin hat mich das schon viele Male genervt, wenn mein Schwiegervater mit seinen Forderungen gekommen ist, die meistens aber abgelehnt wurden :-) von meiner Frau. Dazu ist auch zu sagen, wenn eine Thailänderin mal eine gewisse Zeit im Ausland gelebt hat, (meine Frau 18 Jahre mit mir zusammen in der Schweiz) denkt Sie auch Ihrer Familie gegenüber anders, und ist nicht bereit, alles was Sie hat, einfach Ihrer Familie zu überlassen!
    Ein guter Freund ( seit über 30 Jahren hier in Thailand als Geschäftsmann und ebensolange verheiratet mit einer Thailänderin) hat mal zu mir gesagt; eigentlich ist alles was Ihr habt, Deinem Schwiegervater, das einzige Hindernis bist Du, und sein Denken und Handel zielt nur darauf ab, an dieses Geld oder Sachen zu kommen. Auch meine Frau bestätigt diese Aussage. Ich will hier absolut nicht auf meine Gastgeber reinhauen, denn ich habe hier alle Freiheiten, die ich in der Schweiz nicht mehr hatte, und solange diese Freiheiten überwiegen, werde ich hier bleiben! Denn ich kenne kein anderes Land, in dem wir als Gast so viel tun können! Deswegen sage ich auch immer, ich bin hier der „Türke oder Jugo“ oder wie Ihr es wollt, und solange ich mir dass vor Augen halte, habe ich ein tolles Leben hier, dass ich in dieser Form nie aufgeben möchte. Gruss Hans-Jörg, der Khun Hans genannt wird, von den Thailändern :-)

  11. Der Artikel ist sehr engagiert geschrieben, schießt aber in meinen Augen deutlich übers Ziel hinaus. Kommen wir mal zu dem Wort Farang. Die Herkunft ist nicht eindeutig geklärt, vieles deutet aber auf die thailändische Ausprache des Wortes francais, farangset, also französisch. Farang ist kein eindeutiges Schimpfwort, aber eine recht abfällige Bezeichnung. Würde mich jemand Khun Farang nennen, wäre ich stinksauer. Die höfliche Bezeichnung für einen Ausländer ist Khon Tarng Chard. Thailänder selbst nennen sich Khon Thai, warum sollte man Sie also nicht als Thais bezeichnen. Kommen wir zum Respekt. Wenn mich schon jemand als Farang bezeichnet, dann kann ich auch keinen Respekt mehr erwarten. Die korrekte Anrede wäre Khun + Name oder je nach Alter Pi, Nong oder Lung. Diese Respektgeschichte ist in diesem Artikel in meinen Augen deutlich überzogen dargestellt. Ein Thai respektiert eine Obrigkeit und manchmal auch, notgedrungen einen Farang, so er genug Geld hat.
    Die meisten Beziehungen Farang (männlich, alt) und Thai (weiblich, jung) sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, da die allermeisten Damen von der Stange (Go-Go Stange) gekauft werden, was allerdings die wenigsten zugeben. Diese Damen sind perfekt darauf trainiert Ihrem Geldgeber ein wundervolles Theater vorzuspielen und zwar solange bis Ihr Ziel erreicht ist, das kann schon auch mal 10-15 Jahre dauern. Die Familie und die Kolleginnen aus der Bar stehen gerne mit Ratschlägen zur Verfügung. (Khai tua, mai khai hua jai). Wenn ich mit den Thais aus meinem Team irgendwo zum Essen gehe, dann trifft man immer wieder auf diese „Päarchen“ (er um die 60, sie um die 20). Meine Leute sagen da immer nur noch Oh my god. Bei mir schrillen da jegliche Alarmglocken wenn ich diese unverschämten und abgebrühten Damen live erleben muß. Diese, ich spar mir das Wort, würden weder meinen Respekt verdienen, noch respektiert Sie sonst wer. Selbstverständlich werden diese Damen von den Thais respektvoll behandelt, aber alles nur aufgesetztes Theater. Wer gut Thai spricht wird recht schnell merken, daß untereinander, also unter den Thais meist recht rauhe Töne angeschlagen werden, man kennt sich eben und der Farang wird da in den allermeisten Fällen, da er mit der Sprache nicht klarkommt, außen vorgelassen.
    Zum Schluß kann ich nur sagen, wer in Thailand leben möchte, was sicherlich nicht einfach ist, der kommt an den Bewohnern des Landes und am Erlernen der Sprache nicht vorbei. Wer ein Thailand ohne Thailänder, bzw. ohne deren Mentalität wünscht, soll besser zu Hause bleiben, früher oder später wird er sowieso wieder dort landen.

  12. Peter Koch sagt:

    Erstens ein Dankeschoen an Alle, die sich hier aktiv am Diskurs eines Tabuthemas objektiv beteiligen. Ansonsten hoert man ja nur die ueblichen Stammtischparolen. Um Missverstaendnisse auszuraeumen ergaenze ich ein paar Punkte.
    Auch ich werde mit „khun Peter“ (oder besser; khun Pakchii) oder phi, rung, tha etc. angesprochen. Sofern der Name, das Alter oder die gesellschaftliche Stellung dem Gegenueber bekannt. Ansonsten khun farang. Thailaender sind eben khong thai, nicht thai. Uebersetzung fuer khong thai ins deutsche bedeutet Thailaender. Da ich Thailand seit 1978 kenne, regelmaessig bereiste und seit 8 Jahren hier lebe (3 Jahre Pattaya, 5 Jahre im Hinterland) denke ich sowohl das Positive, wie das Negative unserer verschiedenen Kulturen zu kennen. Vergessen kann man auch Hoeflichkeitsformen aus dem BKK-Schulthailaendisch. Das loest bestenfalls Lachkraempfe bei der Bevoelkerung aus. Sie koennten es aber auch als hochnaesig empfunden in den falschen Hals bekommen. Hier sind die Meisten Bewohner einfache Bauern und Arbeiter, ohne Moeglichkeit einer schulischen Bildung a la Farang. Darum ist meine Frau auch die Mia, nicht die Pareyaa.
    Niemand hat behauptet dass es hier keine faulen und unbelehrbare Einheimische gibt. Die gibt es ueberall auf der Welt. Einen Vergleich zwischen unseren Kulturen zu ziehen ist eh schwierig, da die Voraussetzungen zu ungleich sind. Ich musste aber feststellen, dass die Thailaender leider anpassungsfaehiger sind, als Auslaender. Eben, Pattaya ist nicht Khok Sung und Bangkok nicht Bang Mainongsai.
    Etwas vermessen duenkt mich die Aussage ueber das Scheitern einer Beziehung in Thailand. Vorallem wenn in der CH oder in D 5von10 Ehen in den ersten 5Jahren, weitere innerhalb 10Jahren geschieden werden. Im Uebrigen ist das Verhaeltnis 60/20 auch in Europa bald Standard. Soll ich nun deswegen Europaeerinnen abschaetzig bewerten? Ich denke, da haben die meisten von uns ihre eigene Erfahrung gemacht, Details erscheinen mir ueberfluessig.
    Auch bezueglich Abzocke; in Europa verlangt die Partnerin als Standard Glaskeramikherd fuer 800 Euro. Hier sind sie zufrieden mit Gas, dreistrahlig fuer 2000 THB. Einziger Unterschied: hier wird noch von den Farangs gemurrt und gemeckert. Daheim heisst es nur:“Ja Mausi.“
    Zu guter letzt. Mein bisschen Rente kann ich nicht mitnehmen wenn’s soweit ist. Also sichere ich meine Familie ab, wie wir Alle das auch in Europa tun. Warum soll nicht eine Thailaenderin davon profitieren? Ist die Nationalitaet wichtiger als der Mensch? Ist es verwerflich, dass ich meine Heimat verliess, weil ich die Nase voll hatte von taeglich 24Std. wundervoll gespieltem Theater, das uns Europaeern so in Flesch und Blut liegt, dass wir es selbst nicht mehr merken? Und ich schaeme mich nicht, meine Frau in der Bar kennen gelernt zu haben. In einer Bar lernte ich auch meine erste Frau (Schweizerin, wohlgemerkt) kennen.
    Ich habe meinen Artikel extra allgemein gehalten. Sonst wuerde ein Buch daraus.
    Es ging mir um gegenseitige Akzeptanz der Kulturen, mit allen negativen und positiven Seiten. Warum immer herablassend auf Andere schauen? Warum immer der Zeigefinger? Jeder ist seines Glueckes Schmied und geht seinen eigenen Weg. Denn auch Buddha sagte: “ Wege sind da zum Reisen, nicht das Ziel.“

  13. @Peter Koch
    Khong Thai, bedeutet Thai Sachen, Waren, Dinge. Khon Thai hingegen bedeutet Thai Mensch. Wer nun unbedingt meint er müßte Thais als Thailänder bezeichnen, der wähle dann das thailändische Khon Chard Thai. Ob man nun korrekter Weise jemanden aus Deutschland noch Deutscher nennen kann ? Warscheinlich müßte man diese Leute dann Deutschländer nennen….

  14. Peter sagt:

    @Thailandinformation
    Bitte entschuldige, dass mir der Fluechtigkeitsfehler mit dem „g“ unterlief. Darum stimme ich Dir zu. Auch dass Du auf woertliche Uebersetzung wert legst, ist nicht negativ.
    Vielleicht bin ich schon zu gut an die Gesellschaft angepasst hier in den Pampas (wir begnuegen uns hier mit der funktionierenden Praxis), dass ich nicht mehr nach Perfektion strebe. Das habe ich nach mehreren Jahrzehnten abgelegt; vielleicht bewusst. Es liegt mir aber sehr am Herzen, Niemandem auf den Schlips zu treten. Also nochmals: Entschuldigung!
    Leider weiss ich nicht an wen.

  15. Marcel sagt:

    100% und 100 Punkte für den Autor sehr schön geschrieben und ganz meiner Meinung :)

  16. Valeria sagt:

    Ein sehr informativer Artikel und interessantes Thema. Ich denke, dass ein „Farang“ (Falang) immer einer bleiben wird, ohne das jetzt nur negativ zu meinen. Wie jemand oben bereits erwähnt „ein Kuriosum“ eben. Mit Anpassung, Respekt und Ehrlichkeit könnten manche jedoch ihren Beitrag für ein harmonisches Zusammenleben mit den Thais leisten.

    • JoJo sagt:

      Hallo Valeria,
      da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Vor allem der Punkt Anpassung scheint sehr oft in Vergessenheit zu geraten. Zu viele Farangs leben hier in Thailand nur nach deren eigenen Prinzipien. Alles andere wird meist als Dritte Welt Gehabe abgetan. Dabei machen die vielen Unterschiede das Leben in Thailand interessant. Doch um sich zum großen Teil anpassen zu können, setzt es eben auch Respekt voraus. Was die Ehrlichkeit betrifft, so würde ich mir diese vor allem von den Thais wünschen.

      • Valeria sagt:

        Ja stimmt Thais sind nicht immer ehrlich, liegt aber auch an der Erziehung/Kultur, oder? Ich habe gehört, dass diese zwar „lügen“, es aber eigentlich gut meinen. Sie sind nicht ehrlich, damit keiner sein Gesicht verliert, oder wie ist das?

        LG aus Berlin

  17. Markus sagt:

    Hallo zusammen

    Ich wollte mal eure Meinung hören. Sorry wenn mein Deutsch Schreibfehler enthalten können, aber ich komme aus der Schweiz und hatte im Fach Deutsch einen Fensterplatz :-)

    Also wie gesagt ich bin Schweizer 27 Jahre alt, und war im April zum ersten mal für drei Wochen in Thailand.

    Mein Plan war 3 Tage Bangkok, 7 Tage Chiang Mai und 10 Tage Phuket (Patong Beach).
    Aber wie ihr nun lesen könnt kam es anders als geplant.

    Was noch wichtig ist zu erwähnen ist das ich Homosexuell bin und nicht mit der Absicht nach Thailand gegangen bin Sex Tourismus zu betreiben, sondern das Land und die Leute kennen zu lernen.

    Also nun meine Geschichte, und vielleicht könnt ihr mir helfen, was zu tun ist, oder wie ich mich verhalten soll:

    Ich flog am 7.04.2013 nach Bangkok und war dort wie geplant drei Tage.
    Nach diesen eindrücklichen Bildern flog ich nach Chiang Mai.

    Als ich in Chiang Mai angekommen war unternahm ich die ersten 4 Tage diverse Reisen.
    Am 5 Tag ging ich in eine Bar mit Homosexuellem Inhabern und Personal.
    Yokka Dok heist diese und ist in Chiang Mai Old Town.
    Ich setzte mich als einziger an einen Tisch im freien.
    Ich bestellte mir ein Bier. Nach einer halben Stunde, kam Micky der die Aufgabe hatte die Getränke für die Gäste zu fertigen raus und rauchte eine Zigarette.
    Er fragte mich wieso ich denn so alleine hier draussen sässe und nicht drinnen.
    Da ich noch nie zu vor in einer Bar für Homosexuelle war, und ich auch in der Schweiz Probleme habe mich zu outen, sagte ich ihm dass.

    Er bat mich hinein und bot mir einen Hocker an der Bar an, gleich neben ihm.
    Wir kamen schnell ins Gespräch und der Abend wurde sehr interessant und gut.
    Ich lernte auch seine beste Kollegin kennen.
    Was eigentlich zu früh war, aber es passierte, kam er zu mir ins Hotel.
    Am 6 Tag wollte ich ihm noch Lebewohl sagen, und den Abend geniessen.

    Seine Kollegin sagte mir dass es Schade sei das ich nach Phuket reise, weil dort im Moment regen ist.
    Meine Gefühle spielten natürlich verrückt ich wollte eigentlich nicht gehen, musste aber da ich gebucht habe. Sie sagte zu mir ich solle einfach mal gehen und nachschauen wie das Wetter so ist und wenn es nicht gut währe könne ich ja zurück kommen und sie würde mir helfen ein billiges Hotel zu finden. ich nah dieses Angebot natürlich gerne an.
    Wir drei unterhielten uns über verschieden Sachen an diesem Abend auch über die Lebensweise der Thailänder und ihr Glauben. Es war einfach so vertraut und herzlich.
    Ich gab Micky und das war wahrscheinlich der erste Fehler 2000 BHT, damit er zu seiner Familie gehen konnte die zwischen Bangkok und Chiang Mai wohnt.

    Am nächsten Tag flog ich mit Tränen in den Augen nach Phuket.
    Schon als ich ankam hatte ich Zweifel ob dies so gut war und am dritten Tag hatte ich genug von Patong Beach. Ich wollte ja die Thailänder besser kennen lernen und nicht die Touristen.
    Ich schrieb Micky, ob er möchte, dass ich zurück komme.
    Er schreibt natürlich, ja komme zurück. Also flog ich am gleichen Tag wieder nach Chiang Mai.

    Ich wurde von ihm herzlich empfangen am Flughafen und half mir mein Gepäck in mein Hotel zu transportieren.
    Im Hotel fragte er mich, ob ich wolle, dass er für den Rest meiner Ferien bei mir bleibe.
    Ich überlies ihm diesen Entscheid.
    Die zweite frage war ob ich nur zurück komme um Sex mit ihm zu haben, was ich natürlich verneinte (dies war nie meine Absicht). Die nächsten Tage habe ich mir ein Auto gemietet und wir fuhren nach Chiang Rai zum Weisen Tempel, nach Pai wo wir zwei Nächte blieben. Er zeigte mir den Damm, den See und den Höchsten Berg in Thailand. Die Tage waren einfach spitze und ich verliebte mich mehr und mehr in ihn. Wir gingen auch mit der Kollegin in das Kino Pee Maak schauen und natürlich Stand ich auch auf als am Anfang ein Film über die Königsfamilie lief.
    Am letsten Abend gingen wir mit seinen Kollegen und Kolleginnen in eine Disco und hatten sehr viel Spass miteinander.
    Bis zu diesem letsten Abend hatten wir auch keinen Sex, was ich auch nicht schlimm fand, denn ich genoss einfach seine Nähe. (für mich ist Sex nicht das wichtigste im Leben)
    Ich wollte ihm ein Andenken geben, dass er mich nicht vergisst (das war vielleicht der Zweite Fehler). Es war ein Goldenes Armband für 10500 BHT.
    Seine Kollegin fuhr mich am letsten Tag zum Flughafen und da ich wusste, dass er umbedingt für längere Zeit zu seiner Familie wollte, machte ich vielleicht den dritten Fehler. Ich gab ihm 10000 BHT. Ich meine für mich war es OK denn ich hatte noch 11000 BHT im Sack und brauchte dass Geld natürlich nicht mehr.

    Seit ich am 28.4.2013 wieder in der Schweiz gelandet war, schrieben wir bis heute jeden Tag miteinander über WhatsApp.
    Am letsten Freitag kam von ihm aus die Frage, ob ich ihn Finanziell für diesen Monat aushelfen könne.
    Nun bin ich Iritiert, ich weiss dass die Thailänder nicht viel verdienen, aber ich wollte eigentlich keine Beziehung nur wegen dem Geld zu mal ich mir überlege nach Thailand auszuwandern, Täglich über den Glauben Bhudismus lese und versuche Thailändisch zu lernen.
    Da ich in der Schweiz zwar einen Guten Job habe (Vorarbeiter in einer sehr guten Firma) und nebenbei einen Job im Security Bereich und ich für mich alleine Geld genug habe um helfen zu können, ich mich aber nicht ausnehmen lassen möchte, da wir uns erst knapp eine Woche kennen fällt es mir schwer dies zu tun.
    Was einfach für mich klar ist, ist dass ich diese Person über alles Liebe.

    Was würdet ihr tun?

    Wenn ich mit Personen in der Schweiz diskutiere, natürlich sage ich denen es sei eine Frau die ich kennen gelernt habe, kommt immer das gleich raus, sie möchte nur dein Geld.
    Was ich aber eigentlich nicht glaube, denn die Zeit mit ihm war so vertraut und intensiv.
    Ich glaube nicht daran, dass alle Thailänder/innen gleich sind, wie nicht alle Schweizer/innen gleich sind.
    Und was in dieser heutigen Zeit das Problem auf der ganzen Welt ist, ist it’s all about the Money, sei dies in der Schweiz, Deutschland oder sonst wo auf der Welt.
    Jeder möchte doch in seinem Leben Wohlstand und eine gute Absicherung.
    Natürlich musste ich alles übernehmen, was wir gemacht haben. Da er ja kein Geld hatte.
    Diese Ferien kosteten mich knapp 6’000 Franken, aber es waren mit Abstand die Besten in meinen jungen Jahren. Und das bezahlen viel mir auch nicht schwer, denn wenn man einen Partner hat im eigenem Land der nicht arbeitet muss man ja auch finanziell unterstützten.

    Was denkt ihr darüber.

    Ich bedanke mich für eure Meldungen.

    PS: Er sagt mir, dass das Geld nicht für sich alleine ist, sondern für seine Eltern, die ein neues Haus bauen müssen, da es nicht mehr sicher ist.

    • JoJo sagt:

      Hallo Markus,
      vorab zwei Dinge:
      1. Wir sind kein Beratungsteam in Sachen „wie verhalte ich mich in einer thai-farrang Beziehung. Wir können hier nur unsere Meinung äußern, und die kann unter Umständen schmerzhaft sein. Ich möchte mich hier jetzt schon für weniger schöne Meinungen entschuldigen.
      2. Du hattest in jedem Fall einen super tollen Urlaub verbracht, und dies sollte für das erste doch erst einmal ausreichen, schließlich bist Du noch sehr jung und es wartet noch so vieles auf Dich in Deinem Leben (wow, das könnte jetzt meine Mutter gesagt haben).

      Nun eine Frage über die Du nachdenken solltest: Würdest Du nach ein paar Wochen, glücklicher und intensiver Beziehung ein Haus in der Schweiz bauen? Und das nicht für Dich, sondern nur für die Eltern Deines Partners? Oder würdest Du Dich zum Großteil finanziell daran beteiligen.

      Egal ob homosexuelle oder verschieden geschlechtliche Partnerschaft, es endet immer beim Geld. Generell würde ich nicht empfehlen Geld für den Haus Bau zu schicken, da Du eben noch wirklich nichts von Micky wissen kannst. Selbst intensive 12 Wochen würden nicht reichen seinen Charakter und seinen Lebensstil zu kennen. Da alles in Thailand neu und exotisch erscheint kann ich aber Deine Gefühle nachvollziehen. Es ist dieser „easy going flow“, welcher uns so fasziniert.
      Da Du aber über gewisse Geldmittel verfügst, kannst Du Micky selbstverständlich für „diesen Monat“ aushelfen. Damit hältst Du Dir die Tür auf und kannst zu einem späteren Zeitpunkt immer wieder aufhören. Ich würde das folgendermaßen angehen: Schreibe Micky das Du gerne bereit bist ihm diesen Monat eine gewisse Summe zukommen zu lassen. Dafür sollten 10.000.- bis 15.000.- THB ausreichen. Teile ihm aber auch mit, dass es Dir nur dieses eine mal möglich ist, da Du eben nun wieder arbeiten musst und Du selbst einige Verpflichtungen in der Schweiz hast. Eventuell erzähle ihm dass Du auch noch Deine Eltern beim Umbau des Hauses mit Deiner Arbeit und auch finanziell unterstützen willst. Ich weiß das ist eine Lüge, aber davon gehe ich eben auch bei Micky aus, denn in Thailand ist fast jedes Haus unsicher. Sollte keine weitere Forderung von Micky kommen, dann hat er zumindest kapiert wovon Du redest. Sollte er dies nächsten oder übernächsten Monat wieder ignorieren, dann weißt Du Bescheid. Du bist dann eben nur eine weitere Verbindung zu für ihn leichtem Geld.
      Wenn Du aber diese Geldzuwendungen als Fehler siehst (anstatt als Vergnügungssteuer), dann erkläre ihm bereits jetzt dass es Dir nicht möglich ist etwas zu bezahlen. Gerade vom Urlaub zurück und jetzt muss erst einmal gearbeitet werden, damit Geld in die Kasse kommt.
      Aus den Reaktionen erkennst Du dann wie es weiter gehen wird.

      Nun bin ich Iritiert, ich weiss dass die Thailänder nicht viel verdienen, aber ich wollte eigentlich keine Beziehung nur wegen dem Geld zu mal ich mir überlege nach Thailand auszuwandern, Täglich über den Glauben Bhudismus lese und versuche Thailändisch zu lernen.

      Jede, fast jede Beziehung beruht auf Geld – überall auf der Welt. In Thailand läuft die Sache nur eben schneller ab. Du als Einkommen starker Partner solltest für die Schwächeren sorgen. Kannst Du das nicht wird eben nach einem finanziell stärkeren Partner Ausschau gehalten (Neue Darwin Theorie 😉 ). Von all den Geschichten welche ich bisher vernommen habe, steht das Geld meist im Vordergrund. Liebe kann ja noch ins Spiel kommen – doch die entwickelt sich erst im Laufe der gemeinsamen Jahre. Respekt ist da noch schwieriger zu erlangen, vor allem wenn das Geld zu Ende geht. Da Du noch sehr jung bist, denke ich dass Du noch nicht genügend Geld auf der Kante haben kannst, um in Thailand problemlos zu leben. Mit Arbeit, vor allem Arbeit mit gutem, regelmäßigem Einkommen, sieht es schlecht für Farrangs aus. Jede Beziehung steht somit auf keinem solidem finanziellem Boden, und das würde auch in Europa zu Spannungen führen. Deine Glücksgefühle würden bald wieder verblassen und Du müsstest Dich mit der Realität in Thailand befassen. Und diese ist weniger buddhistisch als es zunächst erscheint. Eine der wichtigsten buddhistischen Lehren ist, man soll kein Verlangen nach Güter welche nicht lebensnotwendig sind haben. Nun die thailändische Gesellschaft verlangt nach immer mehr Wohlstand und Luxus. Leider bleibt dabei die zwischenmenschliche Beziehung oft auf der Strecke (ich weiß ich habe diese Aussage auf „Alle Thai“ bezogen, doch ich meine eigentlich nur die breite Masse mit welcher wir im alltäglichen Umgang zu tun haben).
      Ich empfehle Dir einmal eine Auszeit zu nehmen, in Thailand für etwa ein Jahr zu leben und Dir ein Bild von solch einem Leben zu machen. Kläre es mit Deinem Arbeitgeber ab, halte Kontakt zu Deinen Freunden und versuche das gesellschaftliche Leben in der Schweiz nicht total zu verurteilen, denn so schlecht ist es mit Sicherheit nicht. Sollte das Jahr nicht so sein wie Du es Dir erträumst, fahre wieder heim und genieße das Leben in gewohnten, sozialen Strukturen.

      Lass uns bitte wissen, wie Deine Geschichte weiter geht. Ich denke auch die anderen Leser sind interessiert.
      Bis dahin alles Gute und viel Glück!

      • Markus sagt:

        Hallo Jojo

        Ich weiss das hier kein Beratungsteam ist, aber ich wusste nicht mit wem ich sonst schreiben soll und bedanke mich für deine Antwort.

        Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm nochmals helfen werde, ich aber nicht genügend Geld habe jeden Monat etwas zu schicken.
        Ich habe Gründe angegeben wie, hohe Steuern, teure Lebenskosten und Unterstützung meiner Mutter was auch ohne zu Lügen die Tatsache ist.
        Er hatte mir geschrieben, dass er dies verstehen kann und ich mir keine Sorgen machen solle da er versuche mehr zu arbeiten.
        Dass das Geld für den Bau eines neuen Hauses ist, denke ich schon, denn er hat mir Fotos geschickt von der Lebens Situation in seinem Dorf. Er möchte auch dass ich beim nächsten mal mit ihm dorthin fahre um mir alles anzusehen. Gut, wenn ich dann vor Ort bin kann er mir schon sagen, dass dies das neue Haus ist, wissen weiss ich es aber ja trotzdem nicht.
        Da ich aber versuche Thailändisch zu lernen denke ich dass ich mehr verstanden werde was sie untereinander sprechen und so abschätzen kann ob dies so stimmt. Natürlich in der Schweiz würde ich nicht gleich die Eltern des Mannes unterstützten mit Geld für den Bau eines Hauses, aber ich finde dass kann man auch nicht so vergleichen. In der Schweiz ist fast jeder am Arbeiten und muss für sich selber Sorgen. In Thailand wollen dies ja die meisten meiner Meinung nach auch aber was sie verdienen ist halt nicht ausreichend um Unterstützung zu geben.
        Er verdient pro Abend 100BHT mit Trinkgeld ca. 300 BHT. für dies Geld Arbeite ich 30 min. in der Schweiz.

        Ich denke wenn der Altersunterschied nicht so gross ist, kann eher etwas werden. Was sicher nicht geht ist wenn jemand 60 ist und einen Freund/in hat die 20 ist. Denn bei diesem Altersunterschied geht es meistens auch in der Schweiz nur um dass Geld.
        Da ich immer grossen Respekt und Interesse zeigte bei der Religion und Kultur, und jeden Tag ein gutes Benehmen zeigte, denke ich das ich schon ein bisschen Respekt erworben habe. Zum Namen Khun Markus hat es natürlich nicht gereicht aber sie haben mir einen Thailändischen zweit Namen gegeben.
        Er sagte auch regelmässig zu mir das ich anders sei als die Touristen die er schon kennen gelernt habe. Und er hat auch mehrmals zu mir Gentleman gesagt.

        Ich werde ihm nun heute Geld schicken, aber habe ihm gesagt das ich nicht so viel geben kann wie in den Ferien, da ich ja die 6000 noch zahlen muss und ich für mein Geld auch arbeiten muss. Also werde ich heute 5000 BHT schicken. Auch was du geschrieben hast möchte ich korrigieren.
        Ich sehe das Geschenk und das Geld was ich gegeben habe nicht als Fehler, aber ich denke mir das manch einer denkt, das ich jemand bin der schnell mal Geld gibt.
        Ich habe ihm das gerne gegeben, da ich ein Mensch bin der Grundsätzlich gerne Hilft. Ich habe nebenbei eine Patenschaft zu einem Kind in Indien gemacht durch meinen ehemaligen Sekundar Lehrer bei dem ich weiss, dass das Geld auch ankommt und ich unterstütze auch mit Helvetas das Projekt in Afrika für Trinkwasser für die Bevölkerung.

        Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass es bei ihm nur um mein Geld geht, da ich ihm gewissen Fangfragen stellte bei denen er nicht reingefallen ist. Und ich habe das gleiche die Kollegin gefragt ohne das sie sich vorher ab sprechen konnten.
        Was ich auch gemacht habe, ist sein Name im Internet recherchiert und habe auch nichts negatives gesehen. Vor allem in dem Zeitalter Computer und diversen Möglichkeiten im Internet Fremdsprachen zu übersetzten, was ich auch mache, ist es meiner Meinung nach schwierig geworden etwas zu schreiben, was ich nicht auch verstehe. Sein Facebook Profil ist für jeden ersichtlich, er weiss nicht dass ich, nachschaue was er so schreibt und was für Fotos er ins Internet stellt aber auch dort nichts Auffallendes gefunden.

        Ich darf von meinem Arbeitgeber bis ein ein halb Jahre unbezahlt mit Job erhalt weg gehen, was ich auch machen werde, vielleicht schon im nächstem Jahr. Ich hätte auch schon einen Job in Thailand bei dem ich 10000-15000 BHT pro Monat erhalten werde befristet auf ein halbes Jahr.
        Was ich natürlich nicht mache, ist Hals über Kopf hier alles aufgeben und nach Thailand ziehen, einen Aufenthalt von mindestens einem Halben Jahr mit Arbeit in Thailand setzte ich voraus. Meine Firma ist sich am Überlegen und auch schon zum Teil am Verhandeln in Thailand eine Tochterfirma zu eröffnen. Dies währe natürlich für mich das Beste und wenn dies geschieht werde ich der erste sein der sich meldet nach Thailand zu gehen.

        Ich möchte ja auch nicht nur wegen ihm nach Thailand gehen, sondern weil ich die Menschen und die Kultur dort sehr schätzen gelernt habe, und ich schon der Meinung bin in meinen jungen Jahren, das Geld nicht alles ist.
        Der stress der ich jeden Tag in meiner Firma und meinem Umfeld habe führte dazu, das ich seit einem Jahr Medikamente nehmen muss gegen Bluthochdruck.
        Ich finde die Lebensqualität ist besser in Thailand, setzt natürlich voraus das ich einen Job habe dort.

        Wenn euch dass nichts ausmacht, wenn ich hier schreibe, werde ich euch über den verlauf gerne Berichten. Ansonsten Entschuldige ich mich eure Zeit und Webseite für mein Problem zu nutzen.

  18. Dirk sagt:

    hallo an alle, habe den Artikel und die Kommentare aufmerksam gelesen. ich habe ganz andere Erfahrung gemacht, ich lebe seid 3 Jahren im isaan und da ich nicht über das nötige Kleingeld fergüge um angenehm mit Klimaanlage zu leben bin ich gezwungen um in diesem Land weiterhin zu leben, zu arbeiten. dadurch komme in den Thailändern sehr nahe. in diesem kleinem Dorf werde ich mit meinem Namen gerufen und wenn Hilfe ansteht dann bin ich da ohne zu fordern, genau so wie der thai es macht, zusammen essen und trinken , egal was es ist. ich kann nur sagen das es ein besseres leben in thailand ohne Geld ist, als mit Geld in Deutschland . respektiere so wirst auch du respektiert, die Sprache zu lernen ist dann auch einfacher wenn du mit den Thais als Falang lebst. die Thais lachten die erste zeit über mein thäländisch aber als sie merkten das ich nicht nur der Falang bin der Urlaub macht halfen sie mir, jedesmal wenn ich etwas falsch sagte wurde ich verbessert , so lange bis ich es konnte, und auch die Thais sind stolz darauf english zu lernen um zu zeigen das auch die näher an den Falang heran zu kommen. für mich ist zu sagen, lebst du mit den Thais so lebt der thai auch mit dem Falang. und was mit der Sprache nicht klappt wird dann mit Händen und Füßen gesprochen. zu dem Thema Geld das der übliche Falang hat um sich ein Auto zu kaufen, ein großes Haus zu leisten, eine bezaubernde Frau ( 20 Jahre jünger ) , täglich sitzen in Cafés, Bars, Restaurants würde jeden anderen Menschen auf dieser Welt auch neidisch machen, nicht nur in thailand. also lebe mit den Thais so wird der Thai auch mit den Falang leben. zum Schluss noch eines , wenn der thai Falang ruft dann ist es weil er weis das der Falang das versteht, er weis nicht ob er thailändisch versteht und wenn er khun ruft und er versteht das nicht dann ist es vieleicht für etwas wichtiges zu spät!!
    ich lebe und bleibe in thailand, weil ichsüchtig noch nie in meinem leben besser gefühlt habe.
    Gruß Dirk

  19. Urs Christen sagt:

    Dirk, Du sprichst aus meinem Munde. Hier meine Ansicht über Thailand, besonders den Isaan:

    Wen zieht es schon freiwillig in den Isaan, ich schätze mal die wenigsten, denn es fängt ganz wo anders an.

    Die vielen Mädchen, die in Pattaya, Phuket oder Bangkok in den Bars arbeiten kommen meist aus dem armen Nordosten Thailands, dem Isaan. Es ist deshalb eine Schlussfolgerung, das die meisten Beziehungen zwischen einem Farang und einer Thai im Isaan landen. So mancher Farang, der sich in eines dieser hübschen Mädchen verliebt hat wird sich früher oder später überreden lassen, Ihre Familie im Isaan zu besuchen. Bei diesem Besuch wird er, entgegen Pattaya oder Bangkok, vielleicht von dem völlig anderem Lebensstandard und dem freundlichen und herzlichen Entgegenkommen der Dorfbewohner angetan sein und überlegt sich vielleicht schon, sich hier auf die Dauer niederzulassen. Dabei muss er sich aber über viele Dinge im klaren sein.

    Vielen Berichten zu Folge, die in guten und auch einschlägigen Thai-Foren kursieren, zeigen zu diesem Thema, das jeder der in den Isaan kommt, ihn aus einem anderem Blickwinkel und einer anderen Einstellung sieht. Jeder Farang, der sich dazu entschlossen hat hier zu leben, muss sich vieler Dinge entbehren, die er in seiner Heimat als selbstverständlich gesehen hat. Er bekommt dafür andere Dinge; schönes warmes Wetter, tiefere Lebenserhaltungskosten und in den meisten Fällen auch eine schöne junge Frau. Er muss sich aber vorher darüber im Klaren sein ob er das eine gegen das andere eintauschen will. Den meisten geht es ganz anders als sie es sich vorgestellt haben; Anstatt ins Paradies zu ziehen sind sie am Ende der Welt gelandet.

    Das leben im Isaan ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Aus meiner Erfahrung mit den Farang’s die in meiner Umgebung leben, (und ich kenne den Isaan erst seit 3 Jahren) möchte ich beahaupten, das die meisten von Ihnen langfristig mit den Lebensumständen nicht zurechtkommen. Wer aber die Menschen hier so akzeptiert wie sie sind, mit all Ihren guten und schlechten Angewohnheiten in Einklang kommt und sich bemüht sich in die Dorfgemeinschaft einzugliedern, der ist auf gutem Wege seine Träume realisieren zu können und das richtige zu tun.

    Er muss vor allem mit den Eigenarten der Thais fertig werden. Er muss seine Ansprüche und Lebensweise möglichst dem Thai-Lebensstil anpassen, wenn er hier auf Dauer zufrieden leben will. Er wird aber auch ziemlich sicher die Möglichkeit nutzen, seine Umgebung etwas farangmässig zu gestalten. Aber wenn es um sinnvolle Planung wie den Tagesablauf, Ordnung und Sauberkeit geht, wird er ziemlich schnell bemerken, das dies auf die Dauer ein aussichtsloser Kampf ist. Dafür hat er aber auch die schönen Dinge die vorher angesprochen wurden und wenn er sich nicht abkapselt hat er auch viele Freunde im Dorf. Ich habe einige Farang’s erlebt, die dachten, Sie müssten mit Ihrer zivilisierten Art und Weise auf Wichtig und Pompös machen. Neid und Hass in der Familie und bei den umliegenden Dorfbewohner kommt da ziemlich schnell auf.

    Ich erlebe immer wieder die gleichen Probleme. Das liebe Geld! Wer hier leben will, ohne ein finanzielles Polster, wie zum Beispiel einer Rente oder Gespartes auf einem Bankkonto kommt früher oder später in die Klemme. Vor allem diejenigen die vor Ihrem Rentenalter hierher kommen und ein paar tausend Franken auf Ihrem Konto haben. Denn das meiste Geld geht für den Hausbau drauf, das meistens über dem kalkulierten Budget liegt. Falls dann noch eine Heirat anfällt, sieht es noch düsterer aus. Mit dem restlichen Geld dann noch eine Grundlage zu bilden und vielleicht noch irgendwie Gewinn daraus zu schlagen, läuft unwiderruflich darauf hinaus, das alles mitsamt dem Haus wie eine Seifenblase platzt, wenn die Beziehung in die Brüche geht.

    Zudem sind die meisten Farangs der Meinung, wenn sie ein paar Jahre mit Ihrer Thaifrau in der Schweiz gelebt haben, ein Scheitern Ihrer Verbindung unmöglich sei. Die Realität sieht da aber anders aus. Wenn die Frau wieder im Umfeld Ihrer Familie und den Nachbarn ist, wird jeder Farang feststellen, das seine Frau nicht mehr die gleiche ist wie in der Schweiz. Kommt dann noch ein finanzielles Problem hinzu dann ist das der Anfang vom Ende.

    Wer sich nicht von Anfang an bemüht sich in die Thaimentalität hinein zu denken, sich darauf einzustellen und es versäumt, die Sprache zu lernen, weil er sich ja mit seinem Thai-Englisch mit Ihr unterhalten kann und keinen Wert darauf legt den Kontakt mit den Nachbarn zu pflegen und sich am gesellschaftlichen Leben des Dorfes zu beteiligen, den erwarte ein böses Erwachen.

    Alles in allem: jeder hat mal davon geträumt sein Leben und seine Umgebung zu ändern. Aber nicht jeder hat die Kraft dazu, diese Träume hier im Isaan Wirklichkeit werden zu lassen.

    Und jeder Farang, der mit grossen Versprechungen und Illusionen hierher kam und dann scheiterte, trägt nicht gerade zum Ansehen der Farang’s unter den Einheimischen bei.

  20. john sagt:

    Kann leider die vielen lobenden Kommentare nicht nachvollziehen. Für mich ist der Artikel doch ziemlich holzschnittartig. Gerade diejenigen, die angeben, sie lebten seit Jahren in Thailand … macht doch mal eure Augen auf und seid realistisch!

    Meinungen wie
    „Mit denen will ich nichts zu tun haben!”
    „Die sind doch eh für nichts zu gebrauchen!”
    „Ungepflegtes Bauernvolk“.

    sind schäbig, Ereignisse wie

    „Farang von Thai brutal zusammengeschlagen,
    Farang von Ehefrau ausgenommen,
    Farang von Thai abgezockt.“
    sind entweder Verbrechen oder Abzocke. Die ungehobelten Meinungen kann man nicht als Entschuldigung oder Grund für Verbrechen anführen. Das eine geht irgendwie in Richtung Rassismus und das andere gehört in die Kriminalstatistik.
    Und noch zum Aufwachen für alle, die hier leben: In Singapur, china, Japan … überall in Asien kann ich hinkommen, einen Sack Geld auf den Tisch legen und mir Land kaufen. In der westlichen Welt übrigens auch. Nur in Thailand ist man rechtlich mit ausländischem Pass Person 2. Klasse. Das hat nichts mit Kultur oder sonstigen Sachen zu tun, das ist schlicht und einfach Vorteilsnahme.
    Und zum Thema Respekt, Hierarchie etc. Schaut mal nach, was die Menschenrechtsorganisationen zum Thema Menschenhandel und Thailand sagen! Und niemand soll damit kommen, dass es Menschenhandel in jedem Land gibt. Schaut erst mal nach, auf welcher Stelle in der Rankingliste Thailand weltweit steht.
    Abhisit und Sutheb, die gerade in Bangkok die große Lippe riskieren, sind beide des Mordes bei den Behörden verdächtig. Wird irgend etwas ermittelt? Nein! erst jaulen alle, dass thaksin korrupt ist, dann verurteilen sie ihn und frieren sein Vermögen ein, jetzt haben sie ihm aus dem eingefrorenen Vermögen gerade eine Milliarde Dollar ins Ausland überwiesen. Der gute braucht wohl Geld.
    Also mal langsam mit dem Schwarz-Weiß-Denken über dieses Land und seine Bewohner.
    Zum Thema Schmutz gäbe es sehr viel hier zu sagen. Jedenfalls pfeift der Großteil des Landes auf so etwas wie Umweltschutz. Es gibt genug Dörfer, die irgendeine Grube haben, in denen alles, von Autobatterie bis sonstiger Giftmüll entlagert wird. Dann kommt der Smog im Norden, wenn regelmäßig die Felder abgebrannt werden. Die Krankenhäuser sind dann reichlich frequentiert, aber tut man gesellschaftlich etwas um schonender zu wirtschaften? Es gibt nicht mal einen Plan dafür.
    die Welt in Thailand ist etwas bunter als der Horizont des Artikels.
    Wer nur glaubt, die Falangs verstehen gar nichts und versucht hier alles heilig zu sprechen, der begeht genau den selben Denkfehler, wie Thais, die glauben, nur weil sich ein falang den Flug hier leisten kann, muss er automatisch reich sein.
    Du glaubst, Respekt muss man sich hier verdienen? Darüber kann man sich streiten, ob nicht jedem Menschen von Grund auf erstmal Respekt zukommt oder nicht. Respekt ist erst da, wenn man auf Augenhöhe miteinander umgehen kann. Und so lange ich per Gesetz benachteiligt bin, kann man mir sonst etwas von Respekt erzählen. Also mal lieber ein paar Fakten mehr würde dem Artikel nicht schaden!

  21. Peter Koch sagt:

    Hallo John
    Im Prinzip hast Du in Deiner Replik meinen Artikel bestaetigt, denn auch Du bist der Meinung dass Thailand nicht nur s/w zu betrachten ist. Nur aus Deiner Grund-Einstellung resultiert eine differenzierte Interpretation.
    Wer nach TH kommt und meint ein Sack voll Geld reicht fuer Respekt, der hat schon verloren. Wer europaeischen Standard zum Nulltarif verlangt, ist hier falsch.
    Nur den ersten Schritt durch Andere zu verlangen, nie selbst den ersten Schritt tun; dafuer braucht es nicht Selbstbewusstsein, sondern Arroganz.

    Schon als Kind haben wir gelernt, dass was auf den Tisch kommt auch gegessen wird. Oder wer als Gast ein kleines Mitbringsel dabei hat, dem oeffnen sich nicht nur Tueren, sondern sogar Herzen. Wir nennen das gute Kinderstube.
    Ich habe auch immer in dem Bett geschlafen, das mir in der Fremde angeboten wurde, noch nie mit eigenem Bett meinen Gastgeber beleidigt.
    Auch mache ich Nachbarn nicht dafuer verantwortlich, was Politiker an Gesetzen erlassen. Wobei die akt. pol. Lage auch rein gar nichts mit dem Artikel zu tun hat, ausser; auch wir lassen uns von Politikern in der Heimat beeinflussen, etwas vorgaukeln und ausnutzen, Das liegt in der Natur der Menschen.

    Fazit: Wer dieses Land mit all seinen Facetten, seinen Gesetzen (die nicht uns angepasst werden, sondern denen wir uns anzupassen haben), seinem „lifestyle“ nicht akzeptiert; der ist im falschen Land. Wer dessen Einwohnern aus Prinzip nicht als Erster Respekt zollen will, der ist ueberall auf der Welt am falschen Ort. Und ganz zum Schluss: Niemand hat uns eingeladen! Es ist darum auch nicht zu erwarten dass an jeder Strassenecke Eisbein/Sauerkraut, Kaesefondue oder Salzburger Nockerl angeboten wird. Sondern hiesige Kost! Das Land ist so bunt, wie Du sagtest. Dann lass es aber auch so bunt, wie es dem Land entspricht. Dann kannst auch Du Dich in der Fremde heimisch fuehlen.

    • john sagt:

      Hallo Peter Koch,
      niemand hat gesagt, dass ein Sack Geld reicht. Aber die gleichen Rechte jeden, der im Land lebt zuzusprechen und nicht unterschiedlich auf ethnologische Gruppen zu verteilen, ist die erste Stufe von Respekt. Ohne die geht es nicht. Respekt bedeutet, sich auf Augenhöhe zu bewegen. Wenn der Staat das rechtlich ausschließt, dann fehlt die Grundlage. Sie existiert nur in der Einbildung und im Wunschdenken der Ausländer, die in Thailand leben. Deine Antwort trifft also nicht so ganz meine Position. Was im Artikel mit Respekt gemeint ist, sind in Wirklichkeit Clanegoismen, wie es auch in deutschsprachigen Ländern vor 50 Jahren noch Usus war. Nur haben sie sich in Thailand in den Rechtsstaat und überall sonst hineinentwickelt.
      Du übersiehst, dass Politiker nur ein Spiegel der Gesellschaft sind und in der selben Gesellschaft ist auch dein Nachbarn. Dass du ihm etwas vorwerfen sollst, hat niemand gesagt, wohl aber, dass in einem Land, das sich einen Teufel um Recht und Gesetz schert, und so jeder einzelnen in diesem Flair aufwächst, da ist kein Gespür für etwas da, wofür das Wort „Respekt“ im Deutschen oder Englischen steht.
      Voranai Vanijaka hat in seinem Kommentar zum Thema politische Kultur in Thailand angesichts den jetzigen Situationen in BKK sehr gut etwas geschrieben: http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/46866-ist-es-denn-ein-wunder–ein-kommentar.html
      Was du mit Respekt meinst, ist in Wirklichkeit das Wort Zugehörigkeit. Und zwar Zugehörigkeit zum Clan. Du verwechselst Persönliches (Respekt) mit Sozialem (er ist einer von uns und deshalb behandeln wir ihn auch so).
      Deine Antwort beruht im Hintergrund auch darauf, persönlichen Respekt und Unrechtsbewusstsein zu trennen. Das geht nicht.
      Darüber hinaus ist Respekt kein Tauschgeschäft, wie hier behauptet wird, nach dem Motto: Erst muss ich etwas leisten, dann bekomme ich etwas zurück. Respekt gebührt Gastgeber UND Gast und zwar völlig unabhängig, wer damit anfängt! Thailand ist bunt und voller Gegensätze, da hast du sehr Recht. Leider sind viele Farben sehr giftig geworden. Ich kenne Thailand seit 1999 und musste immer mehr mit ansehen, wie das Land sich politisch, sozial und persönlich ins Schlimmere entwickelt. Tansparency International nennt nur ein aktuelles Beispiel: http://www.thailand-tip.com/nachrichten/news/korruption-in-thailand-steigt-weiter-an/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+thailandtip%2FAktuelle_Thailand_Nachrichten+%28ThailandTip+-+Aktuelle+Nachrichten+aus+Thailand+%29
      Wenn aber für Einwohner in Thailand Korruption zum Alltag gehört und sie auch so aufwachsen (lies die Aussagen über Erziehung und Korruption bei Trasparency International), dann ist das Wort „Respekt“ in unserer Wortbedeutung dort nicht existent. Auch nicht in einer mia-farang-Beziehung. Und wenn es dem einzelnen noch so vorkommt. Forget it!

      „Wer dieses Land mit all seinen Facetten, seinen Gesetzen (die nicht uns angepasst werden, sondern denen wir uns anzupassen haben), seinem “lifestyle” nicht akzeptiert; der ist im falschen Land. „, sagst du.
      Ich sage: so simpel schwarz-weiß ist es nicht! Wer Korruption und Käuflichkeit bejaht, mit dem ist nur in der Einbildung langfristig gut zu leben.

      „Wer dessen Einwohnern aus Prinzip nicht als Erster Respekt zollen will, der ist ueberall auf der Welt am falschen Ort.“
      Falsch: Respekt ist etwas, was jeder leisten muss und keiner hat darauf zu warten, wer anfängt. Das gilt für Schweden, Deutsche, Amerikaner, Lappen, Deutsche, Samen und alle anderen. Auch für Einwohner Thailands! Respekt ist kein Kuhhandel und hat es nie zu sein! Das hat auch nichts mit europäischem Standart zu tun.

      „Niemand hat uns eingeladen!“
      Aber hallo! Thailand lädt alle möglichen Leute ein, nach Thailand zu kommen und dort Geld auszugeben. Allerdings nur, so lang sie auch wieder gehen. Sich niederzulassen, da sind dann rechtliche Verordnungen in den Weg gelegt. Und da redest du von Respekt? Einen Gast einladen und gleichzeitig ein Schild raushängen, auf dem steht, wir wollen nur, dass du hier Geld lässt und dann wieder am besten gehst? Sorry, aber Respekt ist etwas anderes!
      Wenn du sagt, dass du von niemandem eingeladen bist, dann lass dich dort auch nicht nieder! so würden die Falangs wenigsten den offiziellen Wusch Thailands Respekt zollen.

      „Schon als Kind haben wir gelernt, dass was auf den Tisch kommt auch gegessen wird.“
      Ich weiß, das war in der Zeit, als Erziehung auch nichts anderes für uns Kinder war, als erstens, den Erwachsenen etwas abschauen und zweitens, versuchen, Prügel aus dem Weg zu gehen. Mit guter Kinderstube hatte das nichts zu tun, sondern mit autoritärem Gehabe und dummer Überlegenheitsvorstellung von Erwachsenen, die es eben nicht besser wussten. Die heutige Elterngeneration erlebe ich zum Glück klüger.
      Gruß
      John

      • STEFAN Reimann sagt:

        Es gibt ueberall Idioten ob in Thai oder Deutschland .RESPEKT IST ALLES.ich bin kein Nazi und will auch keiner sein.klar gibts in Teutschland auch viele Leute die nicht ok sind und verlogen und hinterhaeltig ohne Grund ausländerfeindlich. Aber es ist allesmeinem Charaktersache.Leben und Leben lassen.

  22. andre sagt:

    Also hab eure blogbeiträge hier gelesen und denke dazu dass der gegenseitige respekt im täglichen umgang mit den thais oder mit jeden anderen wohl selbstverständlich sein soll…..nicht nur in thailand…
    bin oft in th liebe das land und die leute aber bin keinesfalls so blauäugig zu glauben dass dieses land das pardies ist….oft ist es genau das gegenteil für viele arme frauen und kinder (siehe meine untere verlinkung )
    paradisisch ist es dan wenn der ausländer od. thai genug geld hat ..ist dieses aufgebraucht möchte ich sehen ob ihm die familie seiner frau durchschleppt bzw. er dort irgendwo legal arbeit finden kann….
    es gibt dabei auch ausnahemn aber die bestätigen nur die regel ohne genug kapital bist in th im a…h
    auch die thais…in anderen ländern gibt es ein staatliches sozialsystem in th gibt es nichts….ich frag mich immer wie es leute (männer wie frauen ) im alter schaffen wenn sie singel bleibenund in bk wohnen….arbeiten bis zum tode oder betteln auf der strasse ? und ein acker im nirgendwo ist auch nicht jedermanns/fraus sache….
    ein paar links weiter findet wahrscheinlich jeder genug infos zur umweltzerstörung oder abbrennen von regenwald etc…
    ich hab das selbst gesehen..und was ich bis heute auch nicht verstehe ist warum es den isaanfamilien offensictlich wurscht ist wenn ihre töchter in pattyya anschaffen gehen solange die kohle zuhause ankommt….und für einen coolen pickup und für saufgelage ausgegeben wird um sich einen guten namen zu machen….
    super mentalität…bin froh falang zu sein und weg zu können und nicht so ein armes thai hascherl …

    http://www.kindernothilfe.de/Rubriken/Projekte/Asien/Thailand/Kinderhandel+in+Thailand.html

    http://www.co-operaid.ch/themen/projekthintergrund/72-kampf-gegen-menschenhandel-in-thailand.html

    http://www.kohchangvr.de/thailandsprostitution/sextourismusthailands.htm

    • STEFAN Reimann sagt:

      Als ich mit meiner neuen Thaifreundin zusammen lebte .die 2. Thai nach meiner doch gescheiterten ersten Beziehung mit ner Thaifrau, hatte ich mehr Glueck.Da die Thai aus keiner ersten Beziehung doch mir gut mein Geld abnimm hatte ich nicht mehr soviel Geld in der Tasche.und meine neue Partnerin verstand das und da Sie regulaerer Arbeit nachging im Hotelgewerbe half sie mir mit der Wohnungsmiete, Lebensmitteleinkauf usw.Das rechne ich ihr sehr hoch an.das gleiche tat ich dann auch alsmich nach Thailand wiederkam nachdem ich fuer 2 Jahre in Deutschland arbeiten war.Also muss ich mich etwas korrigieren nicht alle Thais sind verlogen und unmoralisch geldgeil aber der Grossteil ist es eben halt.aber das gilt fuer andere Laender genauso auch fuer viele Deutsche.leider.

  23. Marvin sagt:

    Ein super Artikel. Wenn man immer wieder die Langzeittouristen und ihr unverschämtes Verhalten beobachtet, kann man teilweise die Unfreundlichkeit mancher Thailänder nachvollziehen. Mit ist besonders aufgefallen, dass sich in den Ballungsgebieten wie Phuket und Koh Phi Phi eine gewisse Ablehnung zu spüren ist. Auf Koh Lanta hingegen, traf ich nur auf interessierte und freundliche Menschen… Schade, dass der Massentourismus und das teilweise ignorante Verhalten der Leute dem Ansehen aller Thailand-BEsucher schadet.

  24. Beenee sagt:

    Ich lebe seit 5 Jahren in der naehe von Chiang Mai ,bin mit einer Thai seit 10 Jahren verheiratet ,keine Baarlady.Bereiste dieses Land 1980 das erste mal.Es ist sehr schwer fuer uns gute Arbeiter zu bekommen .Viele erschienen schon betrunken zur Arbeit oder kamen Tagelang nicht .Oder liessen sich einen Vorschuss 100 Baht geben und waren nicht mehr gesehen.Ferner wurde auf unserer kleinen Farm alles geklaut was nicht niet und Nagelfest war.Nun habe ich Bangkaew Hunde nun truat sich keiner mehr des Nachts aufs Grundstueck. Vor Jahren bat mich meine Frau ihrem Vater im Jahr 6000 Baht zu zahlen ,weil er Tabletten gegen eine Herzerkrankung benoetige.Ich zahlte also Jahre lang die 6000 Baht.Dann vor 5Jahren zog ich ganz nach Thailand.Eines Tages traf ich meinen Schwiegervater auf den Wochenmarkt ,ich gruesste ihn freundlich .Der dreht sich weg als wenn er mich nicht gesehen haette.Dachte mir sicher Zufall .aber das war kein Zufall,Ich sagte zu meiner Frau keinen Baht zahle ich mehr .der glaubt doch Tatsaechlich er haette ein anrecht darauf das ich ihm das Geld gebe.Nun glaubst du .Peter sicher ich waere ein boeser Farang

    • Pepe Koch sagt:

      Nein, bist kein boeser Farang. Hast das richtige gemacht. Zum Einen ist es schoen zu sehen, dass es in allen Herren Laendern gut und schlecht gibt. Zum Anderen muss ich Dich leider daran erinnern, dass die Entwicklung des familiaer sozialen Verhaltens in unserer „Hochkultur in den letzten 30 Jahren vor die Hunde ging. Die Kehrseite unseres staatlichen Sozialsystems. Familien-Mtgl. finanziell zu unterstuetzen haben wir uns abgewoehnt. Sie werden aufs Amt verwiesen oder in ein Heim gesteckt. Und schon ist man eine laestige Pflicht los. Zumindest fuer meine Grosseltern war es selbstverstaendlich dass man fuer sie sorgte, egal ob einem zwischenmenschlich die Nasenspitze passte oder nicht. Versuch doch diesen leidigen Vorfall einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ohne das Du Deine Meinung aendern musst.

  25. josef brand sagt:

    wenn ich die Lobes Hymnen hier lese frage ich mich in welchen Land diese Herrschaften wohnen.
    Thailand koennen sie wohl nicht meinen. ausser man hat taeglich 2 promille intus. Mit der Weile bin ich auch dahinter gekommen warum die falang hier soviel saufen!!! Um die Realitaet hier zu verdraengen

    • Pepe Koch sagt:

      Lieber Josef Brand. Ich verstehe auch ziemlich gut, warum es Leute gibt die tgl 2 Promille brauchen; sprich sich volllaufen lassen. Und das gilt nicht nur fuer Thailand, sondern weltweit. Nur ist es einen billige Ausrede, die Schuld dem Umfeld zu geben, in dem man lebt. Das hat nichts mit Sozialverhalten anderer Menschen zu tun. Es ist eine eigene Charakterschwaeche, die mit eigenem guten Willen und aerztlicher Hilfe korrigiert werden kann. Also nicht an Mitmenschen rumbasteln, sondern sich in den eigenen A… kneifen. Nicht Realitaete, egal welcher Art, verdraengen. Sondern in der Realitaet das eigene Leben im Griff haben. Womit wir wieder beim Thema Respekt angekommen waeren.

      • STEFAN Reimann sagt:

        Respekt das ist es doch was jeder will.nur Respekt sollten diejenigen erhalten die es auch verdient haben.Ich habe mich immer so gut es ging gegenüber Thais benommen.ein Beispiel nenne ich aus meiner Zeit.Als ich mir ein doch recht gutes Appartementzimmer angemietet hatte fuer ein paar Monate dachte ich fut gemacht.Ja von wegen.da ging der Aerger erst los.ich musste taeglich mir praktisch dem Terror meiner verehrten Thainachbarn aussetzen.Aus welchen Grund auch immer.Da ich diesen Leuten nichts angetan hatte und persoenlich nicht kannte.ich meldete der Verwalterin dies und die sagte angeblich den betroffenen Thais das sie bitte doch mit den Schikanen wie naechtliche Ruhestoerung usw. gegen meine Person aufhoeren sollten.ja gut dachte ich kehrt endlich Ruhe und Frieden ein.Ja von wegen es war schlimmer als vorher.Ich sagte erneut der Verwalterin das sie mir doch bitte helfen moechte in dieser sache, da ich hier im Urlaub sei und auch wie die Thais Geld bezahle fuer die Wohnung usw. Da der Laden ausgebucht war konnte sie mir keine andere wohnung anbieten.
        Ich gab nach und wechselte den Standort bekam meine Kaution wieder und in der anderen Wohnung war es etwas besser bis ich endlich wieder nach Deutschland flog.die Gegend mit den Problemnachbarn war eine bekannte Studentengegend in Chiang Mai.
        .verstand ich nicht was eientlich gegen meine Person ablief.Es waren juengere Thais so in den fruehen 20ern und ich war einfach nicht willkommen.

      • Pepe Koch sagt:

        Tut mir leid, dass Du dieses Problem hattest. Warum hast Du Dich nicht selber damit auseinander gesetzt, den direkten Kontakt vermieden? So hast Du genau das Klischee des ueberheblichen Farangs abgegeben. Die Thais haben nichts gegen Farangs, sondern reagieren sehr empfindlich auf ungebuehrliches Benehmen. Und sie sind genauso von Vorurteilen belastet wie wir. Auch in Deutschland tanzt Niemand nach der Pfeife eines Gastes. Doch genau so wurde Deine Reklamation aufgefasst, denn Du hast Jemand vorgeschoben, das Problem zu loesen. Ich hoffe, Du findest doch noch irgendwo auf der Welt Deine innere Zufriedenheit.

  26. Hans Dampf sagt:

    Ich glaube, da muss man ganz stark differenzieren.
    Man kann zwar nirgendwo auf der Welt, alle Menschen über ein Kamm scheren.
    Allerdings gibt es gewisse Verhaltensweisen, die aus den Abgründen einer Gesellschaft gewachsen sind, die seit Jahrtausenden existiert. Fortschrittlich oder weniger fortschrittlich sei mal dahingestellt.
    Wenn ich mir die Thai-Gesellschaft mal so ansehe, dann entdecke ich auf den ersten Blick, eine Gesellschaft, die weitaus freundlicher und sympathischer als die deutsche ist.
    Bei näherer Betrachtung ergeben sich jedoch ganz andere, vielschichtigere Tendenzen:
    Der durchschnittliche Farang, der dort aufkreuzt, beschäftigt sich nicht damit, aber wer das Land wirklich verstehen will, muss auch ehrlich zu sich selbst sein. Und das sind leider die wenigsten.
    Das betrifft ebenso die Menschen in Deutschland, wie leider auch die Teilnehmer dieses Forums.

    Die Thai sind eine durch und durch geldorientierte Gesellschaft. Man kann selbst ein mieser Kinderschänder sein. Wenn man sich um seine Familie kümmert (sprich : viel Geld und Gold schenkt), ist man der beste. Und das ist förderlich für das Ansehen in der Kommune.
    Hat man kein Geld, ist man der letzte Penner, und sehr schnell Single. Eben weil man sich ja nicht um die Familie kümmert. Der Grund spielt keine Rolle. Einer der Gründe, warum sehr viele Thai Alkoholiker sind. Die Armut ist in Thailand eben sehr groß. Da kommen die (angehenden) Rentner aus D-A-CH gerade recht.

    Ich lese immer wieder die gleiche Geschichte: „…glücklich seit 10 Jahren mit Thailänderin verheiratet…“ Warum lese ich nie, dass eine Deutsche mit einem Thailänder verheiratet ist? Warum gibt es in Thailand so viele alleinstehende junge Mütter, von denen reichlich in Phuket/Pattaya/Bangkok anschaffen gehen.

    Ich war selbst schon mehrfach im Isaan…und immer wieder das gleiche Bild: jede Menge Kinder…jede Menge alleinerziehende junge Frauen. Und dazwischen immer wieder ein Pensionist, oder Rentner aus EU/Australien/USA mit einer deutlisch jüngeren Thaifrau.

    Sie kassieren grinsend die Renten-Kohle aus Europa und beschweren sich über die schlechten Sitten ihrer Finanzierer, die in deren Heimatländern, für die Bezahlung der Renten sorgen. Sie sitzen fett grinsend im Isaan und haben ein schönes Leben an der Seite einer jungen Frau, die von ihrem „Opa“ ausgehalten wird. Klar…da kann man schon verstehen, warum hier so viele recht glücklich sind.

    Die „goldene Rentengeneration“ aus Deutschland wird es nie wieder so gut haben, wie jetzt. Das steht bereits jetzt fest, denn die Renten werden sinken. Und dann werden wir sehen, wie die jungen Thaifrauen reagieren, wenn der Geldhahn irgendwann zugedreht wird. Ich glaube, dann werden wir etwas andere Forenbeiträge zu lesen bekommen.

    Nach wie vor, ist es glaube ich, die beste Basis für eine Thai-Deutsche Beziehung, wenn der Altersunterschied nur 1-2 Jahre beträgt, denn wer sich einbildet, dass Thaifrauen nur einen Versorger suchen ist schief gewickelt. Das ist blanker Selbstbetrug, und ich möchte wetten, dass so mancher deutscher Opa-Papi im Isaan, nicht der Vater seiner Kuckuckskinder ist.

    Die Thailänder mögen Ausländer, weil sie ihnen Geld bringen, aber in gewisser Hinsicht verachten sie uns auch, weil wir eben immer „Farangs“ bleiben werden. Die Thai sind (übrigens genau so wie die Deutschen) ausländerfeindlich. Allerdings mögen sie ihre Ambitionen deutlich besser zu verstecken, als das in Deutschland der Fall ist. Die Deutschen sind diesbezüglich unfreundlicher aber eben ehrlicher.

    Als Deutscher wird man nie wirklich akzeptiert sein, in der thailändischen Gesellschaft. das mag jedoch bei Einzelnen anders sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Farang von seiner Thai-Frau geliebt wird, wenn er jung, vermögend, schön, respektvoll und vor allem spendabel ist. Aber die Gesellschaft als Ganzes wird ihn nie akzeptieren. Es ihn aber nie wissen lassen. Das ist überall auf der Welt das Gleiche. Es ist einfach nur billiger in Thailand, weil das deutsche Geld noch sehr viel Kaufkraft hat. Mal sehen, was passiert, wenn sich das eines Tages ändert. Die Blase dürfte dann für viele platzen und ein Rückreiseticket nach Deutschland liegt dann hoffentlich schon in der Schublade.

    Bis dahin alles Gute, und genießt schön euren Ruhestand. Ihr habt es euch verdient.
    Wenigstens eine Generation, der es mal gut geht….

    Ich werde Thai lernen und in 3-4 Jahren nach Bangkok ziehen, weil Europa an den Folgen der Finanzkrise vorübergehend (10-15 Jahre) zerbrechen wird. In dieser Hinsicht, sind uns die Thai, durch ihre gesellschaftliche Rückständigkeit und familiärer Zusammenhalt, eine ganze Ecke voraus. Die Thai haben ihre ganz eigene Sicht der Dinge: „Mei pen Rai“ und „Sanuk“, das sind Eigenschaften, die den Europäern leider fehlen….

    Ohne unser Geld sind wir nichts…und das ist bei den Thai eben anders. Kein großer Unterschied, aber doch essentiell.

    • STEFAN Reimann sagt:

      Also es gibt auch gewisse Grenzen wo es aufhoeren sollte.Auch das sollte ein Thai verstehen koennen oder zumindest versuchen.ich bin ein sehr großzügiger und gutherziger Mensch aber bei Luegen und Verarscherei hoert es auf egal ob bei Thais oder Deutschen.Jeder Mensch ist von Natur aus unterschiedlich vom Denken und vom Benehmen und klar sprachlich sowieso.Aber wie ich schonmal schrieb es sindndie kleinen Dinge die wichtig sind wenn die schon nicht funktionieren dann sollte mann von Thais die finger lassen.Thailand ist ein Urlaubsland und das sollten die Thais mal endlich verstehen und auch mal versuchen schaetzen zu lernen.Das Geld was Touristen jaehrlich hier lassen davon lebt ein kompletter Wirtschaftskreislauf, allein die Arbeitsgesetze sind diskriminierend und sehr sehr ausländerfeindlich. Traurig eigentlich.Weil der Thai sein Land nicht fremden Einfluessen uberlassen will.und da sind die Thais schlimmer als die Deutschen.dann liebermEhrlichkeit und wissen was abgeht im Leben als diese Scheinheiligkeit und Verlogenheit und erst aufwachen wenn es schon zu spaet ist fuer einen und mann bei der deutschen Botschaft um einen Vorschuss betteln muss fuer ein Rueckflugticket nach good old Germany.Bleibt daheim und ernaehret euch redlich.eine Thai als Frau zu haben ist Luxus den mann nicht braucht, das gilt aber fuer deutsche Frauen auch.lieber Single bleiben und frei sein.Und vermoegend und abgesichert sein das geht nach wiecor mann muss nur wissenn wie. Oder Enthaltsamkeit ausueben im Leben das muss jeder selbst wissen. Ich verstehe den Thai als Geldgeilen verlogenen Menschen.Undankbar und verlogen.wenn du kein Geld mehr hast kommt der naechste naive Fallang und wird ausgequetscht wie eine Zitrone vom Thai.es geht hier um das Prinzip.

  27. STEFAN Reimann sagt:

    Mann kann es sehen wie mann will, aber ich kann jur von meinen Erfahrungen reden und die waren überwiegend NEGATIV.Leider ich wuenschte es waere anders.ich kann aber sagen das es in Deutschland auch nicht viel anders und besser ist.Aber der grosse Unterschied liegt darin das mann als deutscher daheim seine Rechte und mehr Möglichkeiten hat als im Pseudoparadies Thailand.Das sagte mir sogar ein in Deutschland lebender Thai der nicht in Thailand leben koechte.es gibt das perfekte Paradies einfach nicht.aber die kleinen Dinge sind wichtig im Leben.wie mann in den wald hineinruft, so schallt es wieder zurueck.eigentlich passen mitteleuropäische und thailaendische Kultur und Lebensart nicht zusammen.von def Logik her schon nicht.und wenns ans Geld geht kann mann zumindest von Menschen ein gewisses hoefliches Benehmen erwarren egal ob Thai, Türke oder Deutscher.ich habe die Thais kennengelernt und weiss wie se ticken imnegaticen wie auch positiven Sinn den se auch haben können. Ich fuer meine Person habe endgültig mit Thailand abgeschlossen. Gebe mein sauer erkaempftes Geld lieber woanders und duer schoenere Dinge aus als mich mit Thais herumzuaergern, die einen Fallang sowieso nie akzeptieren werden.es gibt genuegend schoenere und interessantere Laender wo mann auch laengerfristig Urlaub machen kann und wo mann auch etwas besser behandelt und akzeptiert wird.es wird immer schlimmer in Thailand die neue Generation der Thais, die Mehrzahl zumindest interessiert sich nicht fuer den Fallang und ob er Millionen von Thaibaht in Thailand gelassen hat.das ist kein gutes Zeichen.Guten Abend

  28. Joe Dreher sagt:

    Hallo
    Ein sehr guter Artikel. Nicht das übliche Pattaya Farang gelaber.
    Bin jedes Jahr zweimal im Issan bei meiner Frau und kann deine Aussagen nur bestätigen.
    Integration ist das wichtigste, dazu gehört natürlich das man mindestens ein wenig Thai spricht.
    Mfg Joe

  29. Frank Lempferdt sagt:

    es wird Zeit, höchste Zeit das jemand den Thai’s sagt, das das Geld in Deutschland nicht auf den Bäumen wächst.

    und zur Bildung, schon mal durchs Thai tv gezapt?

    was wird angeboten, Werbung, spapstick, blöd show’s ala Rtl 2, werbung.

    …cultur , Berichte aus anderen Ländern, Bildung ???………..Fehlanzeige !

    uber 80 Kanäle, aber unerträglich!

    Vietnam oder Myanmar, 4 Kanäle aber Klassen besser

    • Gerd Schobeß sagt:

      Hi Frank,

      dein Beitrag spricht die Verblödung der Gesellschaft an.
      Es ist furchtbar!
      Meine Frau liebt Horror und die Schreifilme von Thailand. DvD´s sind Kiloweise gebrannt worden.
      Da sich keiner darum kümmert, ist das jetzt alles Müll.
      Wo soll das blos hinführen.
      Der Traum meinen Ruhestand in Thailand zu geniesen, wurde mir regelrecht versalzen.

      Keine Ahnung By

      • Pepe Koch sagt:

        Lieber Gerd. Ueber Geschmack laesst sich streiten. Der gleiche Muell findet uebrigens auch unter Farangs reissenden Absatz.
        Ich wuerde wetten, auch Deine Frau kennt ein paar Deiner Macken (hat ja wohl Jeder).
        Somit muss man sich fragen, wo Ihr die Grenzen der Akzeptanz setzt. Das machen wir in unserer Kultur genauso, und sollte auch hier funktionieren.
        Eine thailaendische Frau ist weder Trophaee noch Spielzeug, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit eigenen Gedanken und Gefuehlen. Sie ist genauso viel wert, wie die Frauen rund um den Globus. Zeig ihr das. Du wirst sehen, wie schoen Dein Lebensabend in Thailand sein kann. Es geht genau um das, was im Artikel angesprochen wurde. Das bedeutet aber auch arbeiten. An der Beziehung und an sich selbst. Viel Glueck!

    • Pepe Koch sagt:

      Lieber Frank; Du sagst es ja selbst. TV a la RTL2 etc. Also genau wie zu Hause?
      Was das mit dem Zusammenleben von Farangs mit Thais zu tun hat? Einfach die Glotze abschalten und sich mit dem Partner verstaendigen. Somit eroeffnet sich die Chance, die Charakteren kennen zu lernen. Dafuer braucht es keine Bildung, sondern Respekt und Interesse fuer den Gegenueber.
      Du scheinst zuviel erwartet zu haben. Ein Paradies voll kleiner williger Genies vielleicht? Ich weiss es nicht. Oder ist es einfach die falsche Einstellung?

  30. Gerd Schobeß sagt:

    Hi miteinander,

    ich bin ein wenig irritiert.
    sehr viele Informationen, die positiven klingen so freundlich.
    Das negative fühlt sich realistischer an.
    Nun weis ich so gar nicht recht, auf welche Seite meiner Goldwaage ich den Finger drücke.
    Also denke ich erstmal darüber nach.

    By

  31. Klaus sagt:

    Hallo… Ich weiß, ich komme ziemlich spät dazu… aber ich muß hier einfach mal was loswerden…
    Alles was ich hier las hatte wirklich einen Sinn und großteils sicher richtig. Jeder normal denkende Mensch versteht daß man die einheimische Sprache erlernen sollte um in einem Land zu leben… es macht natürlich alles einfacher. Extrem sauer stößt mir aber auf daß Farangs in Thailand mit z.B. Türken in D verglichen werden! Ich bin glücklich mit meiner thailändischen Frau verheiratet, sie hat eine Farm in der Umgebung Surin. Wir sind dennoch die meiste Zeit in Pattaya weil ich hier viele residente Freunde habe, und mir die Infrastruktur hier einfach besser gefällt. Ab Mai bis November sind meine Frau und ich in Österreich…
    Aber bitte – unterscheidet doch Touristen und residente Farangs! Kann ich von einem Tourist erwarten daß er meine Sprache spricht und versteht??? Daß Farang ein abfälliges Wort ist kann nicht wirklich jemand verleugnen… ich würde auch keinen Asiaten in D Schlitzauge nennen!
    Und: Kennt wer einen Türken oden anderen Zuwanderer in D der sein Geld aus der Tükei nach Deutschland brachte um deutsche Familien zu unterstützen?
    Klar… in Thailand funzt das anders. Aber Tatsache bleibt doch wohl daß es einen Unterschied machen sollte ob nun wer kommt um sein Geld zu bringen -wofür er ja auch was bekommt, ist ja in Ordnung- oder ob er kommt um Geld zu machen um es dann ins Ausland zu schaffen wo seine Familie Häuser baut! Ok… man hat es sich ja selbst ausgesucht. Aber daß ich mich abfällig behandeln lassen muß ist für mein Gefühl doch total daneben.
    Jemand schrieb: Es ging vorher ohne Farangs, und es würde wieder ohne sie gehen… Mein Freund… da täuschst Du Dich.
    Es ging… da brauchte auch kein Thai ein I-phone zum angeben, keinen Pick up und waren zufrieden. DAS hat sich geändert! Und eine weitere typische Thailändische Manier kommt hier zum Tragen; Wenn etwas vom Thai gründlich versiebt wurde, dann merkt er es erst wenn es viel zu spät ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Alles in Allem ist es einfach fast wie hier zu Hause: Manche Leute mag man mehr, andere eben weniger. Und ich kenne beides in Thailand…
    Bei Farangs genauso wie bei Thais…

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