Amerikanischer Besuch in Thailand

Vorwort

Damit der geneigte Leser mein Verhalten und den Unterhaltungswert meiner Erlebnisse mit einem Amerikaner versteht, bedarf es zuvor einiger kleinen Erklärungen.
Meine Schwiegermutter ist gebürtige Kambodschanerin. Sie kam als Flüchtling mit der ganzen Verwandtschaft in den frühen 70ern nach Thailand, bis auf eine Schwester. Diese lebt in Amerika, genauer gesagt, in Beverly Hills - L.A. - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Den tiefen Sinn dieser Worte sollte ich noch am eigenen Leibe Erfahren.

Glenn, der Amerikaner der unbegrenzten Möglichkeiten

Alles fing mit einem harmlosen Brief und einer 50$ Note im Oktober 2012 an. Man kann doch eine Bitte um eine Telefon - Nr. nicht ausschlagen. Nicht nur wegen des Gesichtsverlustes, sondern vor Allem nicht wegen der beiliegenden 50$. Dummerweise war es die Handy - Nr. meiner Frau.

eastwood

Ein typischer Amerikaner?

Glenn (58) in USA, der Freund eines Freundes, der Schwester meiner Schwierigen….. Alles klar? Dieser Glenn spürte den zweiten Frühling und wollte zu diesem Zweck Thailand, und noch was Anderes, beglücken. Ist doch gut, dass wir hier noch eine Tante 2.Grades (45, 158cm, 72kg) in der Rückhand haben. Die sucht schon seit langer Zeit glücklos einen Farang. Hätte sie doch nur mehr Glück in ihrem Leben.
Nach fünf Anrufen aus den Staaten, zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten, riss mir der Geduldsfaden. Das breite “Kaugummienglisch” der Kalifornier und Texaner ist ja schon gewöhnungsbedürftig. Doch begriff unser Glenn auch in keiner Weise, dass mit Bekanntgabe seiner Mail per SMS es doch viel einfacher und verständlicher wäre zu kommunizieren. Also weigerte ich mich fortan die nächsten Wochen unbekannte Anrufe anzunehmen. Die ganze Sache geriet in Vergessenheit.

Die Ankunft des Gastes aus der USA

Anfang Dezember klingelte mein Handy kurz nach Mittag. Nichts Böses ahnend hob ich ab, was sofort mit einem breiten “hello my friend and brother” vom anderen Ende bestraft wurde. “Hey, it’s me, Glenn from California”. Vor Überraschung vergaß ich sofort aufzulegen. Schon stand es 2:0 für Glenn, den die wichtigste Info folgte sofort. “I am in Pattaya and wait for you. Please pick me up”!

Im Hintergrund setzte meine Frau einen Notruf in Richtung Ihrer Mutter. Vergebens, aus, vorbei. Wir saßen in der Ami-Falle. Hatte ich bei meinem letzten “Tamboon” etwas falsch gemacht? Vergiss es, sagte ich mir, stell dich dem Problem. Jede Aufgabe hat seinen Sinn.

Glenn, mein neuer “Freund und Bruder”, machte sich nach der Landung direkt auf den Weg nach Pattaya, da ich gemäss Informationen aus LA in einem Vorort von Pattaya wohne. Nur, dieser liegt in 260Km Entfernung an der Grenze zu Kambodscha. Wie genau die Info’s über Thailand waren, die Glenn sprichwörtlich im Gepäck hatte, erfuhr ich sieben Stunden später. Glenn’s Gepäck bestand aus je drei Hawaii-Shirt’s und Short’s, Zahnbürste, einer brandneuen Schnorchelausrüstung, einem Tablett, Notizblock (A5) und…….
500 Chlortabletten, je 20 Packungen “Hackle-Feucht” und andere Papiernasentücher, sowie 10 Pack Desinfektionstücher.

Glenn stellt sich vor

Glenn fühlte sich sogleich wie zu Hause, machte es sich auf der Couch so richtig bequem und begann uns Hinterwäldler über die große Welt aufzuklären.
Er besitzt unter Anderem: Ein Haus mit 150 vermieteten Appartements in Beverly Hills. Eine Neun-Zimmer Villa auf zwei Hektar Land in Massachusetts. Einen aufgemotzten Range Rover und……
Eine gewaltig große Klappe. So dachten wir wenigstens. Doch wurden wir eines Besseren belehrt. Glenn konnte das Ganze noch toppen mit :
Seine beste Freundin in LA, Kambodschanerin und bildhübsch, weilt z.Zt. in PhnomPenh.
Sein bester Freund und Nachbar in LA, Kambodschaner und persönlicher Berater von HunSen weilt gerade in Siem Reap.
Ach ja; und vor 5 Jahren dinierte er mit Fidel Castro in dessen Sommerresidenz.
Außerdem gedenke er hier fünf Rai Land zwecks Hausbau zu kaufen.
Zuerst dachten wir an Flucht. Aber dann hätte ich ihm unser Haus überlassen. Ok, geht nicht.

amimann_thaifrau

Zu großer Hintern, zu kleine Oberweite, kein englisch und über 25 Jahre alt.

Glenn plante einen dreimonatigen Trip durch Thailand, Kambodscha und Vietnam. Letzteres nur zum Schnorcheln, da nur in Vietnam das Wasser klar und nicht gesundheitsgefährdend sei.  Oops!
Natürlich nähme er sofort per mail und Telefon Kontakt in Kambodscha auf. Ich witterte meine Chance.
Doch zuerst gingen wir zum Essen, natürlich mit Tante. Ihr wurde aber keine Beachtung geschenkt.
Wie ich daheim erfuhr, aus vier Gründen:
Zu großer Hintern, zu kleine Oberweite, kein englisch und über 25 Jahre alt.

Nach drei Tagen gestand mir Glenn Thailand nicht zu kennen. Doch er würde es gerne innerhalb von 2 Wochen kennen lernen. Danach wolle er seine Freunde in Kambodscha besuchen. Und seine Freundin in L.A. hätte ihm gesagt, dass der Schwiegersohn ihrer Schwester gerne den Guide spielen würde. Natürlich würde er sämtliche Kosten übernehmen.

Glenn lernt Thailand kennen

Da Glenn naturliebend ist, sich für Kultur und Geschichte interessiert, einigten wir uns auf folgende Route:
Beginnend mit dem Kao Yai Nationalpark (liegt fast vor meiner Tür), über Ayutthaya nach Kanchanaburi und zurück nach Bangkok. Falls zur Freundin nach PhnomPenh, via Koh Chang an die Grenze. Falls zum Freund in Siem Reap, nach Aranyaprathet / Tarat Rongkluea an die Grenze.

Auf der Höhe von Prachinburi stellte Glenn fest, dass seine 30jaehrige treue Fotokamera den Dienst von Beginn an verweigerte. Was Glenn nicht verstand war, dass er 400 Baht Eintritt zu zahlen hatte, ich nur 80, mit Auto. Trotzdem besuchten wir den Kao Yai mit seiner wunderschönen Landschaft und den Wasserfällen. Am Abend suchte ich zwei Zimmer für zwei Nächte. Mit 800 Baht/N.Z. günstig, doch Glenn verlor zum ersten Mal die Fassung. Warum ich zwei Zimmer gebucht hätte. Eines hätte fuer uns gereicht und jetzt hätte er doppelte Kosten! Sofort wurde das in seinem Notizbuch (A5) festgehalten. Auch fiel mir auf, dass er plötzlich nur noch Wasser trank und halb soviel aß, wie bei mir Daheim als ich die Rechnung als Gastgeber beglich.

Nach zwei Tagen und Nächten ging es weiter. Aber nicht nach Ayutthaya, sondern direkt nach Kanchanaburi. Eintritt bezahlen, nur um alte Steine anzusehen; dass ist ja der reinste Abriss. Und sowieso, er sei müde vom vielen laufen und brauche Erholung. Dies erhoffte er sich in dem kleinen Resort, das ich schon seit Jahren immer wieder buche, wenn ich dort bin. Holzbungalows in Dschungelgarten, mit Pool und Restaurant. Ruhig, aber nur 10 Min. vom Zentrum. Einen halben Tag für River Kwai. Den Rest blieb er im Resort und las ein Buch, mit zwei Ausnahmen.
Abends, wenn Niemand mehr am Pool war, ging Glenn schnorcheln. Ich lachte mich innerlich kaputt.
Am 2. Abend wurde Glenn mutig. Er kam mit mir in das bescheidene Vergnügungsviertel von Kanchanaburi. Verlies mich aber schon nach einer Stunde in Richtung Resort. Beim Frühstück erklärte er mir dann, wie schmutzig doch Thailand sei. Er hätte sich auf dem Heimweg nur kurz Verlaufen und sei plötzlich in einem Hinterhof gelandet. Ja und dann sah er sie, die zwei Ratten, welche sich in Abfällen tummelten. Also wirklich, das hält man für unmöglich, gleich Zwei!

Nun musste ich ihm gestehen; ja es ist eine Schande. Aus Scham ließen wir unsere Ratten nur nachts in Hinterhöfen etwas Auslauf. Die Amis seien da viel offener. Denn in Chicago, Boston und NY seien mir die Ratten schon unter tags an großen Kreuzungen über die Füße gelaufen. Das zeuge von einem hohen Sauberkeitsbewusstsein der Ratten (und der Ami’s).


Jetzt war Bangkok angesagt. Mir war schon lange klar, dass der Mann ein finanzielles Problem haben musste. So rechnete er jeden Abend genau aus, wieviel Geld er noch hat. Wenigstens hat er sich noch eine Hose und ein Shirt geleistet. Die anderen drei Garnituren stinken schon erbärmlich nach einer Woche. Den Tagesausflug zum Wat Phrakeo, Wat Po, Wat Arun und Flussfahrt nahm ich auf meine Kappe. Auch bezahlte ich schon lange meine Unkosten selbst. Langsam hatte ich nur noch Mitleid mit dem Typen. “One night in Bangkok”? Nicht für Glenn. Er sei seriös, hasse alkoholisierte Frauen und A Gogo langweile ihn.
Doch Freunde hätten ihm geraten unbedingt die “Soi Cowboy” zu besuchen. Da wolle er hin. Ich klärte ihn auf, was ihn dort erwarte. Somit zog er sich auf sein Zimmer zurück. Auch war er nicht mehr so gesprächig, schon fast introvertiert.

Doch hier in dieser Weltstadt sei es doch sicher möglich, mit seinem “MagicStick” in die Staaten zu telefonieren. Bitte, was? Ich war entblößest und ohne Hoffnung auf Besserung. Jetzt findet er es raus. Wir sind ein Drittweltland. Ich musste ihm gestehen, dass sein “MS” sicher den günstigsten Tarif für alle Länder anbot. Leider funktioniere der aber nur von den USA aus. Das war ein Schock für ihn! Ein Land, wo ein amerikanisches Produkt nicht funktioniert. Wo doch der Ami alles für die ganze Welt produziere, kultiviere und zivilisiere. Shame on you!

Nach der zweiten Nacht erklärte er mir morgens, dass er noch einen guten Freund in Pattaya habe. Der lebe schon seit 20 Jahren dort und könnte ihm sicher helfen, Kontakt mit seinen kambodschanischen Lieben aufzunehmen. Dies ist ihm bis dato noch nicht geglückt, trotz täglichen Versuchen. Der Freund könne ihn dann auch zur Grenze bringen.

Die Wende

Jetzt war es soweit. Ich hätte ihn am liebsten erwürgt. Warum sagte er mir das nicht am ersten Tag am Telefon? Auch lagen meine Nerven seit Tagen blank. Und meine Schwiegermutter flehte mich seit einer Woche an, doch bitte durchzuhalten. Doch genug ist genug. Mir platzte endgültig der Kragen. Alles was sich eine Woche in mir aufgestaut hatte, ließ ich in einem 30 minütigen Tobsuchtsanfall im Hotelzimmer raus. Bot ihm aber noch an, ihn zu seinem Jahrzehnte langen Freund nach Pattaya zu fahren. Verdattert brachte er nur zwei Sätze raus.
“Nobody likes me, I don’t know why. Ok, bring me to my friends home.”

In Pattaya dauerte es bis zum nächsten Tag, bis er seinen Freund (Eddy) erreichte. So zeigte ich Glenn ein wenig die Stadt (das ist ironisch gemeint). Nun, dieser Glenn ging dabei forsch über die Straße, denn der kleine Hunger entdeckte dort einen Satay-Stand. Nach wenigen Sekunden entstand ein Mordsgeschrei. Glenn wurde umringt, bepöbelt, geschupst und geschlagen.
Zeit zum Eingreifen. Schnell war klar, was passiert war. Glenn erklärte mir, dass diese -(für die folgenden Ausdrücke hätte ich ihn auch gerne vermöbelt)- ihm 320 Baht für den Schweinespieß abverlange. Dabei sei doch sogar angeschrieben, dass dieser nur 8 Baht koste. Er sei nicht einer dieser Dummen, die sich über den Tisch ziehen lassen. Und er wolle die Polizei.
Es dauerte seine Zeit, bis er meine Worte verstand und begriff. “1 stick = 8.- Baht, 3 stick = 20.- Baht”. Ein gutes faires Angebot für einen mehr als dummen Farang. Weiter erklärte ich ihm, dass ich ihn “mutterseelenalleinaufderstrassezuruecklasse”, sollte er sich nicht mit einem Aufpreis verbunden bei der Dame entschuldigen.
Ich hatte jedenfalls genug. Kein Fettnäpfchen ließ Glenn aus, kein Klischee war ihm zu schade. Ich sehnte mich nach meinem Daheim, nach Ruhe und Frieden!
Den Abend verbrachten wir unverhofft in meinem Zimmer. Denn der Mann klopfte an meine Tür, trat ein, um sogleich heulend auf meinem Bett platz zu nehmen.
Nun endlich kotzte er die ganze Wahrheit raus. Zumindest dachte ich das. Na ja, immerhin. Die Villa in Massachussettes; dort durfte er als Bauschreiner Türen und Fenster anfertigen. Das Haus in LA; dort lebt er in einem der 150 Apps. In Miete. Und das liegt auch 50 Meilen südlich von LA und wird mehrheitlich von Exil-Kubanern, Mexikanern, etc. bewohnt. Sozial subventioniert eben. Und er hätte für die ganzen Ferien nur 3000 $ zur Verfügung. Aber früher, da war er wer. Doch seit man Juden misstraue und Schwarze zum Präsidenten wähle, gehe es mit den USA und ihm bergab.

Ich hielt tapfer bis zum nächsten Tag durch! Doch warum nur? Ich hätte es doch wissen müssen. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Eddy, sein Freund. Das Sahnehäubchen, der Mount Everest, die Bestätigung

Eddy “hauste” in einem 20qm Loch. Mit Katze, 10 Abfallsäcken und 3 Pizzaresten (die offensichtlich) im Abfall seit Tagen keinen Platz gefunden hatten. Darum aßen wir auch auswärts. Die Cola kauft Eddy nicht an der Garküche. Er kauft sie im 7Eleven (2Baht günstiger!), der Schlaue. Das Wasser auf dem Tisch wäre gratis gewesen.
Eddy wohnt seit drei Jahren in Thailand, versteht nicht, warum ihn seine Kinder nicht mehr besuchen wollen, und besitzt in etwa gleich viele Kleidungsstücke wie Glenn. Er ist der Freund eines Freundes, dessen Freund der Freund eines Freundes….. Ich gebe auf!!!
Eddy und Glenn haben sich vorher nie gehört und gesehen. Aber es war Liebe auf den ersten Blick. Zwei Einsame hatten sich gefunden. Und sie gingen sogleich gemeinsam in den Ausgang. Denn Eddy hatte gute einflussreiche Freunde in Pattaya. Das Ding war geritzt. Oder auch nicht, denn…..

abflug

Ich will nach Hause

Eddy und Glenn fanden andern Tags weder die Soi Buakaow, noch unsere Absteige. Eddy wohnte in Süd - Pattaya, in einer Seitengasse, 100 Meter von der Soi Buakaow entfernt. Fragen?
Meine Hilfe war gefragt. Ich will nach Hause!!!

Ich holte Glenn zum packen ins Hotel ab. Glenn durfte bei Eddy wohnen. Dort fühle er sich auch wohl auf der Couch. Doch nicht für lange Zeit, den Glenn will nach Hause zurück in die USA. So schnell wie möglich.

Bye, bye Glenn! ลาก่อนนะครับ

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Über Pepe Koch

Pepe Koch (Peter Koch) hat seine Wurzeln in der Schweiz und in Deutschland. Sein Wohnsitz war bis 2004 in der Schweiz. Beruflich und privat bereiste er während bald vier Jahrzehnten die halbe Welt. Nach Thailand kam er erstmals 1978 als Backpacker. Seit diesem Zeitpunkt ließ ihn die Faszination für dieses Land, seine Kultur und seine Menschen nicht mehr los. Bis 2003 besuchte er seine jetzige Heimat 15 mal. Diverse Schicksalsschläge in der alten Heimat bewogen Peter dazu, 2004 nach Thailand auszuwandern und einen Stress freien Lebensabend zu verbringen. Mit seiner thailändischen Frau lebt er nun seit über fünf Jahren auf dem Land, nahe der kambodschanischen Grenze. Peter fühlt sich gut integriert und in der thailändischen Gesellschaft aufgenommen.
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2 Antworten auf Amerikanischer Besuch in Thailand

  1. Annemarie schroeder-Holler sagt:

    Grüß Dich Pepe,
    bin eine 69 jährige Deutsche, wohne seit !/2 Jahr in einem Vorort von Chiang Mai und bin beim .googeln auf diese Seite gestoßen. Kompliment!!!!
    deine Sichtweise—Farang/Thai—ist super treffend!!!!. Ich fühle mich hier super wohl und habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Vorraussetzung ist—wie Du schreibst, die liebe zum Land und zur Thai kultur und natürlich Respekt.
    meine Vermieter—Schweizer/Thai stehen mir helfend zur Seite, sowas würde ich in Deutschland nie finden.
    habe den Newsletter abonniert, da ich mich über deine erfrischende Kommentare freue
    muß jetzt endlich die englische und Thai Sprache in Angriff nehmen
    Alles Liebe
    Annemarie Schroeder

    • Pepe Koch sagt:

      Hallo Annemarie
      Freut mich, wenn Dir meine Anekdote (denn mehr ist es nicht und es koennte noch viele dergleichen geben)gefaellt.
      Mittlerweile lebe ich seit 13 Jahren hier, habe Land und Leute seit 1978 bereist und kennen gelernt.
      Man kann mit der rosa Brille das Ganze aufnehmen und jaemmerlich scheitern. Man kann mit einem Rucksack voll Vorurteilen hier her kommen, sich entsprechend verhalten, und wird ebenso klaeglich scheitern.
      Man kann aber auch unvoreingenommen und mit Lernwillen den Einheimischen begegnen, Interesse zeigen und mit ihnen zusammenleben.Wenn man dann auch mit den Einschraenkungen, negativen Seiten (welche ein jedes Land der Erde hat)und Anpassungen klar kommt; ja dann kann man sich eines schoenen Lebensabends erfreuen.
      Du wirst viele Unzufriedene hier finden. Europaeer, die mit falschen Vorstellungen hierher umgezogen sind (ein gewaltiger Unterschied zu einwandern)und die ewigen Noergler und Staenkerer kennen lernen. Hoer nicht auf sie und gehe Deinen eigenen Weg, um Deine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Intensive Kontakte zu den Einheimischen, aber nur lockere und sondierte zu den Farangs; dies erscheint mir die richtige Mischung.
      In diesem Sinne wuensche ich Dir noch viele schoene Momente in Deinem weiteren Leben.
      LG Peter

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